Die RBI hat heute bei einem Pressefrühstück zum Thema "Investieren in unsicheren Zeiten" mögliche Szenarien für den seit nunmehr schon drei Wochen andauernden Konflikt in Nahost skizziert. Für Raiffeisen Research zeichnet sich am ehesten eine Lage ab, die mehrere Monate anhalten und ein Stagflationsszenario in Europa auslösen wird. Dies verbunden mit deutlich verschärften Wachstums- und Inflationsprognosen sowie Zinserhöhungen seitens der EZB. "Ein Bärenmarkt für Europa ist nicht mehr fern. Der zyklische Aufschwung für Europa ist vorerst abgesagt", fasst Raiffeisen Research-Leiter Gunter Deuber zusammen. Zwar sehe man derzeit noch keine Versorgungs-Lücke bei Öl, bei einer längeren Dauer des Konflikts wäre laut Deuber der fundamentale Vorsprung auf den strukturell überversorgten Markt aber nach ca. drei Monaten aufgebraucht. Und steigende Ölpreise drücken auf die Gewinne von Unternehmen. "Bei anhaltend hohen Öl-Preisniveaus ist ein Gewinnrückgang zu beobachten, dieser könnte sich so ca. 9 bis 12 Monate nach dem Energiepreisschock in den Zahlenwerken widerspiegeln. Aktienmärkte nehmen dies in Form von starken Bewertungsrückgängen meist vorweg," erklärt er. Die Aktienmarkt-Prognosen werden seitens Raiffeisen derzeit überarbeitet. Jedenfalls werden sich die höheren Ölpreise und die Folgen für die Wirtschaft in der Inflation ausdrücken und auch die EZB auf den Plan rufen. Seitens Raiffeisen geht man im Szenario eines mehrmonatigen Konflikts durchaus von einer Anhebung der Zinsen seitens der EZB aus. Wie können Anleger und Anlegerinnen nun handeln? Zum Beispiel mit Investitionen in intelligente und Risiko-optimierte Instrumente. Denn: Aktienmärkte müssen nicht steigen, um Rendite erzielen zu können. Raiffeisen Zertifikate-Leiterin Heike Arbter hält eine aktive Risikosteuerung mit Hilfe von zB Teilschutzzertifikaten als eine smarte Möglichkeit. "Mit diesen Produkten können Anlegerinnen und Anleger auch bei seitwärts laufenden oder moderat fallenden Aktienmärkten Renditen deutlich über der zu erwartenden Inflationsrate erzielen. Um sich vor einer möglichen Rückkehr der Inflation zu wappnen, würden sich Inflationsanleihen anbieten. "Bei diesen Finanzinstrumenten wird in den ersten beiden Jahren der Laufzeit ein Kupon, der an die Inflationsentwicklung gekoppelt ist, ausgezahlt. Für die letzten Jahre wird dann ein Fixzins ausgezahlt," erklärt Heike Arbter. Sie führt vor Augen, dass die Raiffeisen Flaggschiff-Serie "Bonus&Sicherheit" in den Jahren 2010 bis 2025 eine jährliche Rendite von 4,38 Prozent erreicht hat. Das Risiko ist dabei überschaubar. Denn mit einem durchschnittlichen Gesamtrisiko von 2,13 auf der europaweit standardisierten 7-stufigen Skala ist das Risiko des im österreichischen Raiffeisensektor veranlagten Zertifikate-Volumens im Vergleich zu einem Index-Direktinvestment um die Hälfte geringer.
Andritz erhält einen Millionen-Auftrag in Südamerika: AXIA Energia hat Andritz mit der Modernisierung der Automatisierung des Wasserkraftwerks Itumbiara in Brasilien beauftragt. Itumbiara zählt mit sechs Maschinensätzen und einer Gesamtleistung von 2.082 MW zu den größten Wasserkraftwerken des Lndes. Der Auftragswert liegt laut Andritz im unteren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich und ist im Auftragseingang für das 4.Quartal 2025 enthalten. Der Lieferumfang umfasst die vollständige Erneuerung der Schutz-, Leit- und Überwachungssysteme sowie der Spannungs- und Drehzahlregler, mechanischer Komponenten und zugehöriger Ausrüstung.
Andritz ( Akt. Indikation: 61,05 /61,30, 1,87%)
Palfinger startet eine strategische Technologiekooperation mit ICON, einem US-amerikanischen Pionier im Bereich des robotergestützten 3D-Drucks im Bauwesen. Im Rahmen der Kooperation trägt Palfinger zum „Titan“-System bei, einem Großrobotersystem, das auf den Kernkompetenzen im Kran- und Maschinenbau basiert. „Titan“ ermöglicht den automatisierten Druck von bis zu 8,2 Metern hohen Strukturen und unterstützt mehrgeschossige Bauprojekte. Das System ist für den Dauerbetrieb (24/7) ausgelegt und integriert modulare Komponenten, Stabilisatoren und Raupenfahrwerke, um Zuverlässigkeit, Flexibilität und Kosteneffizienz zu gewährleisten, wie Palfinger mitteilt.
Palfinger ( Akt. Indikation: 34,85 /35,20, -0,92%)
VC-Investments: Die Raiffeisen NÖ/Wien investiert einen mittleren siebenstelligen Betrag in das Startup afreshed. Das 2021 gegründete Unternehmen verkauft online Boxen mit Lebensmittel wie Obst und Gemüse, die nicht der Norm entsprechen und in Supermärkten deswegen oft nicht vertrieben werden.
Auch die VC-Gesellschaft von Verbund, Verbund X, hat ein neues Investment. Das Wiener Quanten-Scale-up zerothird hat sich weiteres Kapital gesichert und diesmal Verbund X als einene LeadInvestor gewinnen können. Die 2023 gegründete zerothird entwickelt Lösungen zur quantenbasierten Schlüsselverteilung auf Basis von Quantenverschränkung und hat erst vor wenigen Wochen eine Kooperation mit Erste Group bekanntgemacht.
RBI ( Akt. Indikation: 37,52 /37,58, 2,88%)
Verbund ( Akt. Indikation: 64,60 /64,90, -4,29%)
Die Österreichische Post AG investiert über 1,7 Millionen Euro in den weiteren Ausbau ihrer elektrischen Schwerfahrzeugflotte und nimmt vier neue E‑LKW in der Steiermark, Tirol und Wien in Betrieb.
Österreichische Post ( Akt. Indikation: 33,90 /34,05, 0,37%)
Am Dienstag (24.März) veranstalten Baader Bank, Erste Group und Wiener Börse eine virtuelle Roadshow mit zwölf österreichischen Börsenotierten: Präsentieren werden: A1 Telekom Austria, AT&S, Erste Group, EVN, Flughafen Wien, Frequentis, Kapsch TrafficCom, Lenzing, Strabag, Uniqa, VIG, Österreichische Post.
(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 23.03.)
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