Forscher des MIT entdeckten diese Woche die Doppelfunktion eines Darmproteins. Intelectin-2 festigt die schützende Schleimbarriere und bekämpft gefährliche Bakterien. Dieser körpereigene Mechanismus könnte Therapien gegen Infektionen und chronische Darmerkrankungen revolutionieren.
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Das Protein bindet sich an Zuckermoleküle im Darmschleim und vernetzt so die erste Verteidigungslinie. Die Schleimschicht wird stabiler. Wird diese Barriere durchbrochen, greift die zweite Funktion: Intelectin-2 fängt eindringende Keime ein, bremst ihr Wachstum und kann ihre Zellmembranen zerstören. Selbst einige antibiotikaresistente Stämme macht es so unschädlich.
Diese breite Wirksamkeit macht das Protein zum vielversprechenden Ansatzpunkt für neue Therapien. Besonders relevant ist das für Millionen Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn. Bei Betroffenen sind die Intelectin-2-Spiegel oft gestört, was die Darmbarriere schwächt. Die Forschung zielt damit stärker auf das gesamte Darm-Ökosystem ab, nicht mehr nur auf einzelne Erreger.
Parallel dazu startete in Deutschland diese Woche das Projekt "MikrobiomProCheck". Es wird mit rund 3,4 Millionen Euro gefördert und involviert die Universitäten Bielefeld und Bonn. Ziel ist eine personalisierte Therapie für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen. Stuhlproben-Analysen sollen individuelle Behandlungsvorhersagen treffen – und Patienten so belastende Darmspiegelungen ersparen.
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Künftig könnten Ärzte auf Basis einer detaillierten Mikrobiom-Analyse spezifische Ernährungspläne erstellen. Auch neuartige Probiotika mit ausgewählten Bakterienstämmen sind denkbar. Ein neuer Messwert, der "Ecological Network Balance Index" (ENBI), soll helfen. Er bewertet, ob im Darm ein gesunder Wettbewerb zwischen Bakteriengruppen herrscht.
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