AT&S reagiert auf die steigende Nachfrage nach sicherheitsrelevanten Lösungen und erweitert daher das Portfolio um den Bereich Defense. Bedient werden soll die Nachfrage vom Standort Leoben aus. Die Aktivitäten im Bereich Defense erfolgen streng im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben der Republik Österreich und der Europäischen Union, so das Unternehmen. Die Entscheidung basiere auf einem klaren strategischen Szenario: langfristige Planungssicherheit, technologisch anspruchsvolle Innovationsfelder, Konjunkturunabhängigkeit, so AT&S. Gleichzeitig will AT&S durch diesen Schritt seine wirtschaftliche Basis stärken und Arbeitsplätze an seinen Standorten in Österreich sichern. AT&S-CEO Michael Mertin: „Wir wurden bereits von Kunden angesprochen und werden nun proaktiv Neukunden ansprechen.“ Derzeit werden die Produktionsstätten am Standort Leoben gezielt auf die Anforderungen der Verteidigungsindustrie vorbereitet. Dabei wird geprüft, ob bauliche und technische Anpassungen notwendig sind, um den internationalen Standards für Defense-Produktionen zu entsprechen. Mittelfristig rechnet das Unternehmen mit einem jährlichen Umsatz im mittleren zweistelligen Millionenbereich. Der Fokus liegt auf Anwendungen, die zur Verteidigung, Prävention und Stabilisierung beitragen – etwa für Sicherheitsbehörden oder kritische Infrastrukturen. „Wir sehen die Chance, mit unseren Technologien einen Beitrag zu Stabilität und Sicherheit zu leisten“ , so Mertin weiter. „Unser Ziel ist es, AT&S durch diesen Schritt zukunftssicher zu positionieren.“
AT&S (
Akt. Indikation: 22,45 /22,65, 0,67%)
Im Zuge einer Neuausschreibung konnte sich Strabag Property and Facility Services (Strabag PFS) erneut im Wettbewerb für das Technische Facility Management am Hauptstandort des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) in Berlin sowie drei weiteren Liegenschaften mit insgesamt rund 52.100 Quadratmetern Fläche durchsetzen. Strabag PFS übernimmt im Rahmen des Auftrags nahezu die komplette Wartung und Instandhaltung der gebäudetechnischen Anlagen.
Strabag (
Akt. Indikation: 77,50 /78,00, 0,19%)
Laut dem jüngsten EY IPO Barometer gingen im dritten Quartal 2025 weltweit 370 Unternehmen an die Börse – ein Plus von 19 Prozent verglichen mit dem Vorjahresquartal (311). Das Emissionsvolumen stieg um 89 Prozent auf 48,3 Mrd. US-Dollar. Dieser Trend spiegelt sich auch in den Neun-Monats-Zahlen wider. In den ersten drei Quartalen des Jahres 2025 gab es 914 Börsengänge, ein leichtes Plus von fünf Prozent im Vergleich zu 874 im Vorjahr. Das Platzierungsvolumen liegt nach neun Monaten bei 110,1 Mrd. US-Dollar, das ist ein Anstieg von 41 Prozent im Jahresvergleich (78,2 Mrd. US-Dollar). An der Wiener Börse erfolgte Anfang Juli mit der Reploid Group AG – nach der Steyr Motors AG im Frühjahr – das zweite Listing im direct market plus für KMU im heurigen Jahr. Martina Geisler, Leiterin IPO und Partnerin bei EY Österreich: „Die internationale IPO-Pipeline ist gut gefüllt, und auch in Österreich sehen wir ein steigendes Interesse an der Kapitalmarktfinanzierung. Private-Equity-Investor:innen halten ihre Beteiligungen aktuell zwar länger als üblich, und viele Scale-ups bleiben zunächst privat. Dennoch erwarten wir, dass in den kommenden Monaten weitere Unternehmen – auch aus Österreich – einen Börsengang als strategische Option in Betracht ziehen."
Laut dem FMA Asset Management-Bericht wurden zum 30.06.2025 in österreichische Fonds insgesamt 232,5 Mrd. Euro an Fondsvermögen (NAV) verwaltet. Dieser Wert stellt einen historischen Höchststand dar und übertrifft den bislang höchsten Wert im Jahr 2024. So erhöhte sich das Fondsvermögen im zweiten Quartal um +2,1 Prozent bzw. +4,7 Mrd. Euro (+0,8 Prozent bzw. +1,8 Mrd. YTD). Es konnten für österr. Fonds aggregiert Nettomittelzuflüsse von 2,4 Mrd. Euro ( +3,0 Mrd. YTD) verzeichnet werden. Von den insgesamt 2.099 Fonds können 1.005 Fonds an das breite Publikum vertrieben werden (Vorquartal 1.009, -5 YTD), während 1.094 Fonds an institutionelle Investoren vertrieben werden (Vorquartal 1.093, +5 YTD). Nach Veranlagungsstrategien kategorisiert teilen sich österreichische Fonds zum 30.06.2025 in 1.134 Mischfonds, 441 Rentenfonds, 352 Aktienfonds, 50 kurzfristige Rentenfonds, 51 Private Equity Fonds, 15 Immobilienfonds sowie 56 sonstige Fonds auf.
(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 01.10.)
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