NuScale Power sieht sich mit einer Reihe von Sammelklagen wegen mutmaßlichen Wertpapierbetrugs konfrontiert. Mehrere Anwaltskanzleien haben in den vergangenen 48 Stunden rechtliche Schritte eingeleitet. Im Zentrum der Vorwürfe stehen irreführende Angaben zur Kommerzialisierungsstrategie und zur Partnerschaft mit ENTRA1 Energy LLC.
Die am U.S. District Court in Oregon eingereichten Klagen werfen dem Unternehmen vor, die Fähigkeiten seines Partners ENTRA1 Energy LLC falsch dargestellt zu haben. Den Berichten zufolge soll NuScale verschwiegen haben, dass ENTRA1 über keine nennenswerte Erfahrung im Bau, der Finanzierung oder dem Betrieb von Kernkraftprojekten verfügte.
Die Kläger behaupten, dass die Kommerzialisierung der NuScale-Reaktormodule einem Unternehmen anvertraut wurde, dem der notwendige technische Hintergrund fehlte. Zudem sollen sich positive Referenzen, die NuScale seinem Partner zuschrieb, in Wahrheit auf die Führungskräfte einer anderen Gesellschaft, der Habboush Group, bezogen haben.
Die juristische Aufarbeitung folgt auf eine Phase hoher Volatilität Ende 2025. Damals gab das Unternehmen bekannt, dass die Verwaltungs- und Gemeinkosten im dritten Quartal auf 519 Millionen US-Dollar angestiegen waren. Der Großteil dieser Summe entfiel auf eine Zahlung in Höhe von 495 Millionen US-Dollar im Zusammenhang mit der ENTRA1-Vereinbarung.
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Diese Enthüllungen belasteten den Aktienkurs erheblich. Nach Bekanntgabe der Details zur Rolle von ENTRA1 und zum Abkommen mit der Tennessee Valley Authority (TVA) brach die Aktie am 6. und 7. November 2025 um insgesamt rund 19 % ein. Ein weiterer Kursrückgang von mehr als 12 % folgte am 10. November 2025.
Für betroffene Anleger, die während des entsprechenden Zeitraums Aktien erworben haben, läuft die Frist zur Beantragung als Hauptkläger bis zum 20. April 2026. Während das Unternehmen seine modulare Kernkrafttechnologie technisch weiterentwickelt, sorgt der juristische Druck für eine verstärkte Beobachtung der operativen Umsetzung durch institutionelle Investoren.
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