Die Schweizer Speed-Spezialistin Joana Hählen tritt zum Saisonende vom alpinen Skirennsport zurück. Die 34-Jährige beendet damit eine 13-jährige Weltcup-Karriere, die von fünf Podestplätzen, aber auch von vier schweren Knieverletzungen geprägt war.
Den Entschluss fasste die Bernerin nach einem langen inneren Prozess. Die physischen und mentalen Folgen der Verletzungen – zuletzt ein Kreuzbandriss Anfang 2024 – hätten letztlich den Ausschlag gegeben. „Kopf und Körper waren nicht mehr bereit, das extreme Risiko dauerhaft zu tragen“, ließ Hählen durchblicken. Die finale Gewissheit kam ihr im Zielraum von Soldeu in Andorra.
Trotz der Rückschläge blickt sie stolz auf ihre Leistung zurück. „Ich habe nach den vielen Verletzungen noch einmal alles versucht“, betonte sie. Insgesamt bestritt sie 166 Weltcup-Rennen.
Hählens Debüt feierte sie im November 2013 in Beaver Creek. Schnell etablierte sie sich als furchtlose Athletin in Abfahrt und Super-G. Ihr bestes Ergebnis erzielte sie 2022 mit Platz zwei beim Weltcupfinale in Courchevel. Insgesamt stand sie fünfmal auf dem Podest und sammelte 27 Top-Ten-Resultate.
Bei den Olympischen Spielen 2022 in Peking fuhr sie in der Abfahrt auf einen starken sechsten Platz. Sportbeobachter schätzten stets ihre aggressive und kompromisslose Fahrweise.
Doch vier Kreuzbandrisse – 2011, 2014, 2018 und 2024 – überschatteten ihre Karriere. Dass sie nach jedem Comeback den Anschluss an die Weltspitze fand, bezeichnen Experten als außergewöhnliche mentale und körperliche Leistung.
Ihr Rücktritt löste internationale Wertschätzung aus. Größen wie Lindsey Vonn, Breezy Johnson, Wendy Holdener und Ragnhild Mowinckel zollten ihr über soziale Medien Respekt. Hählen selbst dankte ihrem Trainerteam, Swiss-Ski und ihrem privaten Umfeld für die Unterstützung.
Für das Schweizer Team bedeutet der Abgang den Verlust einer erfahrenen Leistungsträgerin und Orientierungsfigur. Der Generationswechsel wird damit weiter beschleunigt.
Ihre letzten Weltcup-Einsätze plant die 34-Jährige für die März-Rennwochen im italienischen Val di Fassa. Danach will sie zunächst mehr Zeit mit Familie und Freunden verbringen.
Berufliche Pläne für die Zeit nach dem Spitzensport hat sie bereits, hält diese aber noch zurück. Eins steht fest: Der Skisport wird ihre kämpferische Natur und ihre bemerkenswerten Comebacks in Erinnerung behalten.
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