Die Union baut ihren Vorsprung vor der AfD in den aktuellen Sonntagsfragen aus. Gleichzeitig entscheidet sich heute in Baden-Württemberg ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CDU und Grünen. Die neuen Umfragen zeigen eine dynamische Phase in der deutschen Politik.
Drei aktuelle Erhebungen bestätigen den Aufwärtstrend der Union. Im ARD-"Deutschlandtrend" vom 5. März kommt die Union auf 28 Prozent, die AfD verliert einen Punkt und liegt bei 23. Die SPD rutscht auf 14 Prozent ab, die Grünen verbessern sich auf 13.
Das Institut Ipsos sieht die Union bei 25 Prozent, knapp vor der AfD mit 24. Die SPD verharrt bei 15 Prozent, die Grünen steigen auf 14. Die aktuellste INSA-Umfrage für die "Bild am Sonntag" zeigt die Union mit 26 Prozent vor der AfD (25). FDP und Bündnis Sahra Wagenknecht bleiben in allen Umfragen unter der Fünfprozenthürde.
Meinungsforscher führen die leichten Verluste der AfD auf interne Querelen zurück. Die Partei kämpft derzeit mit Vorwürfen der Vetternwirtschaft. Gleichzeitig ist die Zufriedenheit mit den Spitzenpolitikern insgesamt gering: Nur 29 Prozent sind mit CDU-Chef Friedrich Merz zufrieden, bei AfD-Fraktionschefin Alice Weidel sind es 25 Prozent.
Außenpolitische Sorgen prägen das Klima. Mehr als drei Viertel der Bürger halten die Weltlage für bedrohlich. Das Vertrauen in internationale Partner ist auf einem Tiefstand: Nur 15 Prozent sehen die USA als verlässlich an, bei Russland sind es zwölf Prozent. Diese Verunsicherung scheint den etablierten Kräften zu nutzen.
Während sich im Bund ein Abstand etabliert, bleibt die Landtagswahl in Baden-Württemberg bis zuletzt spannend. Die letzten Umfragen vor dem Wahlsonntag sahen CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel und Grünen-Kandidat Cem Özdemir nahezu gleichauf. Nach 15 Jahren unter dem nicht mehr antretenden Winfried Kretschmann steht das Land vor einem personellen Neuanfang.
Das ZDF-"Politbarometer Extra" sah Grüne und CDU exakt gleichauf bei je 28 Prozent. Die AfD folgte mit 18 Prozent. Eine INSA-Umfrage gab der CDU mit 27 Prozent einen minimalen Vorsprung vor den Grünen (24). Angesichts der statistischen Fehlertoleranz blieb der Ausgang völlig offen.
Die Umfragen deuten auf eine Fortsetzung der grün-schwarzen Zusammenarbeit hin. Andere Bündnisse wie eine "Deutschlandkoalition" aus CDU, SPD und FDP erscheinen kaum realisierbar – die SPD stagniert im einstelligen Bereich, die FDP bangt um den Parlamentseinzug.
Das heutige Wahlergebnis wird bundespolitische Signalwirkung haben. Ein CDU-Sieg könnte den Führungsanspruch der Union im Bund untermauern. Ein Erfolg der Grünen würde der Partei auf Bundesebene neuen Rückenwind geben. Die politische Stimmung bleibt volatil, die Mehrheiten hart umkämpft.
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