Amazon ein persönliches Sell, weil kein Echo

Man will es nicht glauben, dass ein Weltkonzern wie Amazon keine persönliche Mail-Adresse eines Mitarbeiters, der mir bei einer nicht zugestellten und abgebuchten Lieferung helfen kann, herausrückt. Gut 10x habe ich diverse Formulare ausgefüllt, nie weiterbringendes Feedback erhalten und ein Zurückmailen funktioniert ja nicht. Es geht um einen Schaden von nur knapp 60 Euro durch Abbuchung einer nicht zugestellten Uhr (man kann mir keine Unterschrift zeigen und die Österreichische Post findet unter der Tracking-ID nichts), aber vor allem ums Prinzip und eine Veräppelung durch einen Amazon-Vertragspartner. Es handelt sich um eine Bestellung bei co.uk und .de fühlt sich nicht zuständig und will mir auch keine Mail-Adresse einen UK-Kollegen nennen. 2x via Facebook eine Konversation gestartet, immer versandet. Zuerst schnell geantwortet, wenn ich nach einer "Real Person" frage, dann Funkstille. Ich weiss das ja alles nicht, aber gibt es bei Amazon nur Avatare und keine Menschen? 

Ich überlege noch, ob ich die unpackbare Chrono der Konversation freischalte. Ich bin dort seit ewig mit Amazon, Kindle und Audible Kunde und immer hat alles geklappt. Wenn 1x etwas nicht klappt, dann Funkstille. Ich würde mich jedenfalls über Kontaktaufnahme unter me@christian-drastil.com freuen. Das ist nicht die Mail-Adresse, mit der ich bei Amazon Kunde bin, weil man gesagt hat, das öffentliche Nennen meiner Kundenmailadresse wäre sehr gefährlich. Also: Jetzt gibt es keinen Grund mehr, einem langjährigen - lange Zeit hochzufriedenen - Kunden nicht zu kontaktieren. Ausser man will keine langjährigen Kunden. Glaub ich nicht. Ich würde gerne wieder auf Buy gehen.



(08.11.2014)

Amazon, (© finanzmarktfoto.at/Martina Draper)


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Christian Drastil
Der Namensgeber des Blogs. Ich funktioniere nach dem Motto "Trial, Error & Learning". Mehrjährige Business Pläne passen einfach nicht zu mir. Zu schnell (ver)ändert sich die Welt, in der wir leben. Damit bin ich wohl nicht konzernkompatibel sondern lieber ein alter Jungunternehmer. Ein lupenreiner Digital Immigrant ohne auch nur einen Funken Programmier-Know-How, aber - wie manche sagen - vielleicht mit einem ausgeprägten Gespür für Geschäftsmodelle, die funktionieren. Der Versuch, Finanzmedien mit Sport, Musik und schrägen Ideen positiv aufzuladen, um Financial Literacy für ein grosses Publikum spannend zu machen, steht im Mittelpunkt. Diese Dinge sind mein Berufsleben und ich arbeite gerne. Der Blog soll u.a. zeigen, wie alles zusammenhängt und welches Bigger Picture angestrebt wird.
Christian Drastil

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