Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Die Wiener Börse hat gestern Donnerstag den Handel deutlich im Minus beendet. Der Leitindex ATX schloss in einem schwachen internationalen Börsenumfeld mit einem klaren Rückgang von 1,53 Prozent auf 3.162,76 Einheiten. Die Bedenken vor weiter anziehenden Leitzinsen sorgten dies- und jenseits des Atlantiks für Verkaufsdruck bei den Aktienkursen. Die Fed hatte am Vorabend eine weitere Anhebung der Leitzinsen im laufenden Jahr angedeutet. Das Ende des Zinserhöhungszyklus in den USA wurde noch nicht ausgerufen, formulierten die Helaba-Analysten. Am Berichtstag schlossen zudem die Schweizerische Nationalbank und auch die Bank of England weitere Zinserhöhungen nicht aus. Am Wiener Aktienmarkt gestaltete sich die Meldungslage wie bereits am Vortag sehr mager. Im Technologiebereich büßten AT&S satte 4,7 Prozent ein. Die schwergewichteten Banken standen ebenfalls auf den Verkaufslisten der Anleger weit oben. Die Bawag-Titel verbilligten sich um ein Prozent. Erste Group schwächten sich um 1,9 Prozent ab und Raiffeisen Bank International um 1,6 Prozent.
Telekom Austria schlossen mit plus 0,9 Prozent auf 7,67 Euro. Analysten von Raiffeisen Research haben ihre Kaufempfehlung "Buy" für die Aktien des Telekomkonzerns bestätigt. Auch das Kursziel von 10,0 Euro wurde unverändert belassen. Die Aktie ist vor der heute Freitag anstehenden Erstnotierung des ausgegliederten Funkturmgeschäfts im neuem Unternehmen EuroTeleSites attraktiv bewertet, hieß es von Expertenseite. Klar tiefer ging es auch mit den Werten aus dem Ölbereich. OMV-Anteilsscheine ermäßigten sich um 0,8 Prozent. Die Papiere des niederösterreichischen Ölfeldausrüsters Schoeller-Bleckmann gaben um zwei Prozent nach. Voestalpine schwächten sich um 2,8 Prozent ab. Die Verbund-Papiere fielen um 3,1 Prozent zurück, nachdem die Titel des Stromversorgers am Vortag noch um 2,8 Prozent zugelegt hatten. In der zweiten Reihen rutschten Austriacard um 4,6 Prozent ab. Pierer Mobility bremsten um 3,7 Prozent. Semperit rasselten gar um 5,4 Prozent nach unten."
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