Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Die Wiener Börse ist am Dienstag mit Kursverlusten in den August gestartet. Gewinne zum Handelsauftakt schmolzen bereits nach wenigen Minuten dahin, letztlich verlor der österreichische Leitindex ATX 0,55 Prozent auf 3.227,99 Punkte. Der ATX Prime schloss mit minus 0,50 Prozent bei 1.635,62 Zählern. Auch im europäischen Umfeld gab es Verluste verbucht. Bei den Daten richtete sich der Fokus auf einige Stimmungsindikatoren aus der Industrie. Das Barometer aus der Eurozone fiel im Juli auch nach einer zweiten Schätzung auf den tiefsten Stand seit drei Jahren und blieb damit klar unter der Grenze, die wirtschaftliches Wachstum von Schrumpfung trennt. In den USA hat sich die Stimmung der Industrie im Juli zwar aufgehellt, jedoch nicht so stark wie von Analysten erwartet. Auch der ISM-Indikator signalisiert den neunten Monat in Folge eine schrumpfende US-Industrie.
Am österreichischen Aktienmarkt rückten inzwischen die Raiffeisen Bank International (RBI) und AT&S mit Quartalszahlen in den Fokus. Die RBI-Aktien büßten 3,3 Prozent ein und bildeten damit das Schlusslicht im ATX. Die RBI hat im ersten Halbjahr aufgrund wegfallender Sondereffekte und gestiegener Rechtsvorsorgen weniger Gewinn erzielt. Die Erträge nahmen hingegen zu. Die Anteile an AT&S schlossen nach mehreren Vorzeichenwechseln mit minus 1,1 Prozent. Der Leiterplattenhersteller hat zwar im ersten Quartal seines Geschäftsjahres 2023/24 einen deutlichen Einbruch bei Umsatz und Ergebnis verbucht. Erste-Group-Analyst Daniel Lion sieht jedoch in den Zahlen angesichts des Marktumfelds einen starken Auftakt ins Geschäftsjahr. Auch Unternehmenschef Andreas Gerstenmayer betonte in einer Mitteilung, dass im schwierigen Umfeld eine Stabilisierung der operativen Entwicklung erreicht worden sei. Daneben legten Semperit um 3,9 Prozent zu. Der Gummi- und Kautschukkonzern hat die Übernahme der oberösterreichischen Rico Group nach Erhalt sämtlicher Genehmigungen per 31. Juli abgeschlossen, wie er bekannt gab.
Die Anteilsscheine der Telekom Austria verloren 1,7 Prozent. Nach dem Aufsichtsrat haben am Dienstag auch die Aktionäre in einer außerordentlichen Hauptversammlung der Abspaltung des Funkturmgeschäftes in eine eigene Gesellschaft zugestimmt. Die Zustimmung zu der Abspaltung war jedoch aufgrund des geringen Streubesitzes reine Formsache. Mit Abgaben von 1,1 Prozent verließen zudem die Anteilsscheine der Voestalpine das Geschäft. Erste Group gaben um 0,8 Prozent nach. Die größten Gewinne verzeichneten im ATX unterdessen Andritz und VIG mit bis zu 1,7 Prozent."
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