ATX-Trends: Lenzing, Andritz, Frequentis ...

Der heimische Markt geriet gestern unter Verkaufsdruck, der ATX konnte zwar seine zwischenzeitlich angefallenen Verluste zunächst wieder eingrenzen, die schwache Eröffnung in den USA sorgte dann aber wieder für weitere Verkäufe und das heimische Börsenbarometer endete mit einem Rückgang von 1,9%. Unternehmensberichte gab es gestern keine signifikanten zu vermelden, eine Analystenstimme sorgte bei Lenzing für positive Stimmung, die Erste Group erhöhte die Einstufung von „Hold“ auf „Accumulate“, das neue Kursziel wurde mit 118,5 Euro festgelegt, was eine klare Steigerung gegenüber dem vorherigen von 87,5 Euro bedeutete, der Faserhersteller war dadurch mit einem Plus von 4,5% stärkster Titel des gestrigen Handels. Abgeben mussten die großen Banken, die Bawag endete mit einem Rückgang von 0,7%, die Erste Group, die sich am Vortag noch deutlich verbessern hatte können, erlitt gestern ein Minus von 3,5% und war damit schwächster Wert des Handels und die Raiffeisen Bank International verzeichnete gleichfalls einen deutlichen Abschlag von 2,5%. Unterschiedlich verlief die Entwicklung bei den Ölpreisen, OMV musste den unlängst erzielten guten Gewinnen gestern Tribut zollen und endete mit einer Verbilligung von 2,3%, Schoeller-Bleckmann hingegen konnte sich gestern weiter verbessern und mit einem Plus von 0,9% aus dem Handel gehen. Unter Druck geriet auch Andritz, für den Anlagenbauer brachte der Handel einen Rückgang von 3,3%, auch Immofinanz wurde verkauft, das Immobilienunternehmen musste um 3,1% tiefer schliessen. Schwach war auch Amag, für den Aluminiumkonzern ging es um 2,6%nach unten. Neben Lenzing gab es nur wenige Gewinner, Frequentis konnte sich noch vergleichsweise sehr gut halten und eine Verbesserung von 1,2% erreichen, auch AT&S präsentierte sich erstaunlich fest und konnte um 0,9% vorrücken, was angesichts des schwachen Sektors in Europa umso erstaunlicher war. Mit Semperit, Zumtobel, Mayr-Melnhof und Marinomed endeten gleich vier Titel ohne Veränderung zum Schlusskurs des Vortages, alle anderen im prime Market gelisteten Titel mussten den gestrigen Handel mit Rückgängen beenden.



(29.09.2021)



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Mario Tunkowitsch

Research Wiener Privatbank

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