ATX-Trends: UBM, Strabag, Palfinger, RBI ...

In Wien kam es am Freitag zu einem Rückgang, der ATX rutschte am Nachmittag in die Verlustzone, konnte dies aber relativ schnell wieder ausgleichen, um dann gegen Ende hin noch einmal nachzugeben und mit einem Minus von 0,1% aus dem Handel zu gehen, was auf Wochensicht gesehen dennoch einen Zuwachs von 1,1% bedeutete. Belastung kam auch am heimischen Markt von dem enttäuschenden Arbeitsmarktbericht in den USA, die Zahl der neugeschaffenen Stellen blieb deutlich unter den Erwartungen, besonders enttäuschend war die stagnierende Entwicklung im Freizeitbereich und im Gastgewerbe. Die Arbeitslosenquote fiel unterdessen auf den tiefsten Stand seit der Anfangsphase der Corona-Krise und die Löhne stiegen im August deutlich stärker als erwartet. Impulse kamen in Wien von Analystenkommentaren, die Nachrichtenlage zu den einzelnen Unternehmen war wieder einmal sehr dünn. Die Erste Group erhöhte die Einstufung für UBM Development von „Accumulate“ auf „Buy“ und das Kursziel wurde von 50,0 Euro auf 54,0 Euro nach oben revidiert, auf den Kurs des Immobilienentwicklers hatte das wenig Auswirkungen, er endete prozentuell unverändert zum Vortag. Raiffeisen Research erhöhte das Kursziel für Strabag von 44,5 Euro auf 48,0 Euro und bestätigte die Kaufempfehlung, der Baukonzern konnte am Freitag 4,2%fester schliessen und war damit der Tagesgewinner am österreichischen Markt.

Am Nachmittag wurde bekannt, dass der Kranhersteller Palfinger die Produktion von Hubarbeitsbühnen am Standort Krefeld in Deutschland schließt und die Herstellung auf das Werk in Löbau konzentriert, die Aktie musste 1,3% nachgeben. Die heimischen Bankentitel hatten einen gemischten Tag, die Bawag verlor 0,8%, die Erste Group erzielte eine leichte Verbesserung von 0,2%, für Raiffeisen International ging es um 0,8% nach oben und die Addiko Bank endete unverändert. Bei den Ölwerten kam es nach dem starken Vortag zu Abgaben, OMV endete 0,7% tiefer, für Schoeller-Bleckmann ging es um 1,5% nach unten. Sehr gut nachgefragt war Marinomed, das Biotechnologieunternehmen konnte um 3,6% nach oben klettern, auch Rosenbauer konnte die Scharte des Vortages umgehend wieder auswetzen, der Feuerwehrausrüster beendete den Handel mit einem Plus von 2,7%. Weiter sehr stark war Semperit, für den Gummihersteller endete der Handel mit einem Plus von 1,8%. Morgen Dienstag wird Zumtobel die Ergebnisse vorlegen.



(06.09.2021)



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Mario Tunkowitsch

Research Wiener Privatbank

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