Keine Erholung gab es für den heimischen Markt, der ATX endete mit einem Minus von 0,9%, konnte aber die Verluste im Verlauf des Nachmittages deutlich eindämmen. Im Blickpunkt standen die Ergebnisse zweier Unternehmen. Die OMV legte wie erwartet schwache Zahlen für das dritte Quartal vor, der bereinigte Nettogewinn brach auf Grund des Ölpreisverfalls um mehr als 80 Prozent ein, die Aktie endete 2,1% tiefer, litt aber auch unter den weiter nachgebenden Rohstoffpreisen. Davon war auch Schoeller-Bleckmann betroffen, der Ölfeldausrüster beendete den Handel mit einem Rückgang von 1,5%. Die Corona-Pandemie ließ den Gewinn des oberösterreichischen Aluminiumkonzerns AMAG ebenfalls einbrechen, das Ergebnis nach Ertragssteuern verringerte sich in den ersten drei Quartalen auf 11,1 Millionen Euro nach 30 Millionen Euro in der Vorjahresperiode. In Anbetracht der schwierigen wirtschaftlichen Lage betrachtete der Konzern aber die vorgelegten Zahlen als ein zufriedenstellendes Ergebnis, der Titel endete mit einem leichten Minus von 0,8%. Unterschiedlich verlief der Tag für die großen heimischen Banken, die Bawag schloss deutlich schwächer mit einem Abschlag von 2,9%, wenig Veränderung gab es bei der Erste Group, die 0,1% nachgeben musste, die Raiffeisen konnte sich hingegen um 0,8% verbessern. FACC litt unter dem schwachen Ergebnis eines seiner Großkunden, Airbus, und musste einen Rückgang von 4,9% verbuchen. Kursverluste gab es auch für Polytec, wo am Vortag die Baader Bank sowohl das Kursziel von 8,0 Euro als auch die Kaufempfehlung bestätigt hatte, der Autozulieferer rutschte um 1,5% ab. Andritz musste den guten Zuwächsen des Vortages Tribut zollen, für den Anlagenbauer ging es 3,1% nach unten. Gewinner des Tages war die am Vortag stark unter Druck geratene Zumtobel Group, der Leuchtenhersteller schaffte eine Verbesserung von 3,9%. Auch Lenzing präsentierte sich erholt, der Faserhersteller konnte um 3,4% vorrücken. Palfinger war ebenfalls gesucht, der Kranhersteller schaffte einen Zuwachs von 2,5%, und auch die Addiko Bank war beliebt und konnte sich um 1,6% verbessern. Semperit zählte nach einer Reihe von verhältnismäßig guten Tagen gestern zu den Verlierern, der Gummikonzern notierte gegen Ende des Handels 3,9% tiefer als am Vortag.
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