Wieder ein verlustreicher Tag an den globalen Börsen. Gestern schlossen die wichtigsten Indizes in Europa und USA im Minus.
Auch in Asien dominierten heute Mittwoch die Bären.
Der ATX handelte am Dienstag in der Verlustzone und schloss mit einem Minus von 1,15 Prozent bzw. 2.200,77 Punkten. Unternehmensseitig im Fokus stand die S Immo, die am Vorabend nach Handelsschluss mitteilte, dass für das erste Quartal 2020 mit einem negativen Ergebnis zu rechnen ist. Gewinner des Tages war eindeutig Agrana mit plus 3,57%. Verlierer war Schoeller-Bleckmann mit minus 4,21%
Auch in Deuschland präsentierten sich die Bären. Der DAX Index gab schon zur Eröffnung nach, war zwischenzeitlich doch im grünen Bereich, schloss aber kurz vor Handelsende doch im Minus bei 10.819,5 Punkten bzw. -0,05% Berichte kamen von u.a. von E.ON, dass der Konkurrent innogy übernommen wird und die deutsche Post präsentierte für Q1 einen besseren Umsatz als erwartet.
Die US Börsen schlossen am Dienstag im Minus. Der Dow Jones startete zwar mit einem kleinen Plus, schloss aber dann doch mit einem Verlust von 23.764,78 Punkten (-1,89%). Bei der NASDAQ ein ähnliches Bild: die anfänglichen Gewinne mussten bald abgegeben werden und auch hier gab es zu Ende einen Verlust von 9.112,45 Punkten bzw. Minus 2,01%. Die weitergehende Unsicherheit bezüglich Corona Krise dominierte abermals die Märkte. Die stark gefallene Inflationsrate zeigte kaum Auswirkungen auf die Märkte.
Heute Mittwoch schlossen auch die meisten asiatischen Börsen im Minus. Der Nikkei verlor und schloss mit 20.276 Punkten (-0,44%). Auch in Shanghai und Hong Kong schlossen die Börsen in den roten Zahlen. Auch hier dominiert die Unsicherheit wie es in der Corona Pandemie weitergeht.
Die Märkte sind für heute schwächer indiziert.
UNTERNEHMENSNACHRICHTEN
Verbund
Das heimische Elektrizitätsversorgungsunternehmen Verbund berichtete heute seine Zahlen zum Q1/ 2020, die beim Umsatz über den Analystenschätzungen, jedoch beim Konzernergebnis darunter lagen. Der Umsatz stieg im ersten Quartal im Vorjahresvergleich um 4% auf €1.257,3 Mio., insbesondere durch höhere Stomerlöse. Der mengenmäßige Stromabsatz ist im Vergleich zur Vorjahresperiode um 0,5% bzw. 77 GWh gestiegen. Positiv wirkten darüber hinaus die gestiegenen Terminmarktpreise auf dem Großhandelsmarkt für Strom. Während das EBITDA um 4,9% auf €331 Mio. zurückging, ließ das EBIT um 8,6% auf €236,2 Mio. nach. Dies ist auf eine gesteigerte Kostenbasis in den Bereichen Aufwendungen für Strom-, Netz-, Gas- und Zertifikatebezug, einen höheren Personalaufwand sowie höhere sonstige betriebliche Aufwendungen (Fremdlieferungen und -leistungen durch Dritte, höhere Rechts-, Prüfungs- und Beratungsaufwendungen sowie gestiegene Informatik- und Werbeaufwendungen) zurückzuführen. Das Konzernergebnis ging um 12,1% auf €156,5 Mio. zurück. Basierend auf den Erwartungen der durchschnittlichen Eigenerzeugung aus Wasser- und Windkraft in den Quartalen 2-4/2020 sowie den identifizierten Chancen und Risiken wird für das Geschäftsjahr 2020 ein EBITDA zwischen ca. €1.090 Mio. und €1.250 Mio. und ein Konzernergebnis zwischen ca. €470 Mio. und €560 Mio. prognostiziert. VERBUND plant für das Geschäftsjahr 2020 eine um Einmaleffekte bereinigte Ausschüttungsquote von 40 bis 50 % des Konzernergebnisses.
Q1/20: Umsatz: €1.257,3 Mio. (1.090e); EBITDA: €331,0 Mio. (335e); EBIT: €236,2 Mio. (243,5e); Periodenergebnis: €156,5 Mio. (170e)
AT&S
Der Vorstand der AT&S hat gestern vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, der 26. ordentlichen Hauptversammlung am 9. Juli 2020 eine Dividende in Höhe von €0,25/Aktie für das Geschäftsjahr 2019/20 vorzuschlagen (Vj. €0,60/Aktie).
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