Liebe Leser,
Alexander Proschofsky, meistabonnierter BElogger auf www.be24.at und langjähriger Chefanalyst des geschätzten Austria Börsenbrief, wird sich als "regelmässiger Autor" aus dem Kapitalmarkt zurückziehen.
Seine Motive hat er im aktuellen ABB zusammengefasst.
"Danke für die schöne Zeit!
Nach 20 Jahren Tätigkeit für den Austria Börsenbrief lesen Sie hier den letzten von mir verfassten Beitrag zur heimischen Börse. Ich möchte die Gelegenheit nützen, mich bei Ihnen für Ihre Lesefreudigkeit und Treue über all die Jahre zu bedanken. Es hat mir fast immer sehr viel Spaß gemacht, den Austria Börsenbrief zu schreiben, Ihnen voller Leidenschaft ein gutes Produkt zu liefern und Ihnen meine meist ziemlich ungeschminkte Meinung zu übermitteln. Dafür sind für mich kritisches Denken, Ehrlichkeit und eine sorgfältige Analyse der Fakten die zentralen Werte gewesen. Bei der Auswahl der Empfehlungen habe ich mich immer auf wenige Aktien beschränkt. Wer in einem so kleinen Markt zehn oder mehr Aktien empfiehlt kann nur im Mittelmaß enden. Ich gehe im allerbesten Einvernehmen mit dem Verlag, der mir stets alle Freiheiten in meiner Berichterstattung gegeben hat – von meiner ersten bis zur letzten Ausgabe. Dafür möchte ich mich besonders bedanken. Der Grund meines Abschieds ist, dass meine unternehmerischen Tätigkeiten mittlerweile soviel Zeit in Anspruch nehmen, dass ich einfach diesen Teil meiner Arbeit abgeben will, um auf ein ausgewogeneres Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit zu kommen. Ich werde auch in Zukunft gelegentlich und unregelmäßig auf BE24 (
http://www.be24.at/blog/autho... bloggen, aber nur dann wenn ich Lust und Zeit habe.
Ich wünsche Ihnen ein tolles Investmentjahr. Danke fürs Lesen! "
(Ende)
Anm.: Ich bedanke mich bei Alexander Proschofsky für die starken Gastbeiträge (Nr. 1 bei den Lesern ist man ja nicht umsonst), die vielen wertvollen Fachgespräche unter Kollegen und die gute Freundschaft. Lassen wir uns überraschen, wann er künftig "Lust und Zeit" für spontane Inputs verspürt. Mit dem ABB werden wir auch in Zukunft kooperieren. Mehr dazu in den kommenden Wochen.
(08.01.2010)