Aus den Morning News der Wiener Privatbank: Die Wiener Börse musste zur Wochenmitte nach dem starken Vortag wieder nachgeben, der ATX erlitt eine Einbuße von 0,9%. Enttäuschung gab es nach den am Vortag erweckten Hoffnungen im Ukraine-Krieg, da die Moskauer Seite gestern davon sprach, dass noch kein Durchbruch erzielt werden konnte. Gegenwind gab es auch durch die gestern vorgelegten Inflationszahlen, diese ist in Deutschland auf den höchsten Wert seit der Wiedervereinigung gestiegen, zugleich wurden die Konjunkturprognosen deutlich gesenkt, jetzt wird für heuer nur mehr ein Wachstum von 1,8% erwartet, noch im November des letzten Jahres war diese Prognose bei 4,6% gelegen. Unternehmensseitig stand zur Wochenmitte FACC im Fokus, der Luftfahrtzulieferer hat das Geschäftsjahr 2021 erneut mit einem Verlust abgeschlossen, wie schon in den vorläufigen Zahlen angedeutet worden war, die Aktie konnte dadurch, dass dieses Ergebnis nicht überraschend kam, gestern um 0,5% zulegen. Raiffeisen Research kürzte das Kursziel für Semperit von 33,5 Euro auf 28,5 Euro, bestätigte aber die Kaufempfehlung, für den Gummikonzern ging es um 0,4% nach unten. Einen schwachen Tag gab es für die Banken, die Bawag musste 2,8% abgeben, für die Erste Group ging es um 1,0% nach unten, die Raiffeisen Bank International verzeichnete ein Minus von 1,6% und auch die kleinere Addiko Bank musste 1,3% schwächer aus dem Handel gehen. Nachgeben mussten auch die Ölwerte, für die OMV gab es einen Rückgang von 2,6%, Schoeller-Bleckmann konnte sich im Vergleich dazu mit einem Abschlag von 0,8% deutlich besser halten. Schwächster Wert des gestrigen Tages war Lenzing, für den Faserhersteller gab es ein Minus von 4,4%, auch Palfinger wurde verkauft, der Kranhersteller ging mit einer 3,8% tieferen Notierung aus dem Handel. Bester Titel am gestrigen Tag war der Verbund, der sich um 5,1% verbessern konnte, auch Rosenbauer war wieder gut nachgefragt, für den Feuerwehrausrüster ging es um 3,4% nach oben. Der Flughafen Wien konnte ebenfalls zulegen und mit einem Plus von 1,3% schliessen, auch Frequentis zählte zu den Gewinnern, der Softwareanbieter konnte um 1,1% vorrücken.
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