Deutsche Börse setzt auf Blockchain

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Gastbeitrag, Gastbeiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.


02.06.2020

Die sogenannte Blockchain-Technologie mag nicht nur für die eine oder andere Veränderung des täglichen Lebens sorgen, sondern des Weiteren ganze Branchen revolutionieren. Die Revolution, die hier erwartet wird, birgt natürlich auch Anlagechancen. Das ist auch der Grund, warum sich nun auch die deutsche Bundesregierung mit dem digitalen Wandel befasst und hier neue Konzepte erarbeitet hat - die sogenannte „Blockchain-Strategie“.

Ein Blick in die Zukunft

Wenn die Maschinen dann Maschinen bezahlen - ein Versprechen des „Internet of Things“, kann für die radikale Vereinfachung des Alltags sorgen. Wenn dann das Auto an den Mautstraßen oder Tankstellen selbständig bezahlt, mitunter sogar nicht einmal mehr im Supermarkt eine Kassa gebraucht wird, weil beim Verlassen automatisch abgebucht wird, dann wird im Hintergrund die Blockchain-Technologie zur Anwendung kommen. Genau derartige Vereinfachungen sollen dann möglich sein.

Die Themen Automatisierung wie digitale Zahlung, Kryptowährungen, und hier nicht nur die Spekulation über Bitcoin Billionaire, werden in absehbarer Zukunft neue Standards setzen. Aus diesem Grund mag es daher nachvollziehbar sein, dass sich Deutschland bereits intensiv mit der neuartigen Technologie befasst - bislang waren die Deutschen nämlich immer abgeschlagen, wenn es um neuartige Informationstechnologien gegangen ist.

Vor allem die Fonds- wie Finanzindustrie soll durch die neue Technologie beflügelt werden. Dabei geht es nicht nur um die Blockchain an sich, sondern auch um die Frage, wie man das Thema digitale Währungen behandeln soll. Olaf Scholz, Deutschlands Bundesfinanzminister, plant etwa die Herausgabe einer digitalen Währung - jedoch von Seiten des Staates, nicht über Privatunternehmen. Selbst virtuelle Börsengänge, das sogenannte Initial Coin Offering, soll in weiterer Folge einen neuen Stellenwert bekommen. Angelehnt an das Initial Public Offering, werden hier keine Anteilscheine ausgegeben, sondern Token - also digitale Wertcoupons.

Hilft die Blockchain bei der Energiewende?

Nicht nur die Finanzwelt interessiert sich für die Technologie. Auch in der Logistik-Branche, im Handel sowie im Bereich der Verwaltung mag die Blockchain bereits als die Technologie der Zukunft gelten. Im Bereich der Energiewende will man ebenfalls mit der Blockchain neue Wege gehen und so seit Jahren verfolgte Ziele endlich erreichen. Von Seiten des Bundesverbands der Digitalen Wirtschaft - kurz: BVDW - werden die neuen Vorstöße wie Ideen begrüßt.

Die völlig automatisierten wie autonomen Funktionsweisen, vor allem auch der Umstand, dass extrem hohe Datenmengen verarbeitet werden können, lässt die Blockchain beim neuesten Megatrend, der sogenannten Automatisierung, in den Mittelpunkt rücken. „Deutschland kann mit der entsprechenden Strategie eine führende Rolle einnehmen, wenn es darum geht, nun mit der Blockchain zu arbeiten“, betonte etwa Achim Berg, der Präsident des IT Bundesverbandes Bitkom.

Worauf Aktionäre achten sollten

Wer sich für Aktiengesellschaften interessiert, die bereits verstärkt mit der Blockchain-Technologie arbeiten, sollte einen Blick auf IBM werfen. Hier handelt es sich letztlich um den Blockchain-Giganten schlechthin. Der amerikanische IT Spezialist gilt schon heute als größter Blockchain-Player der Welt. So treibt IBM mit einer Vielzahl von Patenten wie Kooperationen - beispielsweise mit Walmart, einer der bekanntesten US Einzelhandelsketten - die brandaktuellen Themen, so etwa das „Internet of Things“, voran. Des Weiteren ist IBM einer der Top-Dividendenzahler. In den letzten 24 Jahren wurde die Ausschüttung regelmäßig gesteigert. Seit dem Jahr 1916 gibt es zudem nach jedem Quartal eine Dividende für die Aktionäre. Das Kursziel liegt aktuell bei 160 Euro. Der Preis pro Aktie liegt 110 Euro (Stand: Anfang Juni 2020).

Will man lieber in einen Branchen-ETF investieren, so sollte man sich auf Invesco Elwood Global Blockchain konzentrieren. Dabei handelt es sich um den ersten Fonds, der es möglich macht, sein Geld in globale Unternehmen zu stecken, die a) entweder an der neuen Technologie forschen oder b) bereits mit der Blockchain arbeiten. In dem ETF finden sich Konzerne aus der Kommunikations-, IT- wie Finanzbranche.

Eine Investitionsmöglichkeit bietet das Open end-Zertifikat Vontobel Blockchain Tech. Hier stehen Blockchain-spezifische Software- wie Handelsanbieter sowie Firmen im Mittelpunkt. Das heißt, man investiert unter anderem in Intel, Microsoft, IBM, Mastercard, Oracle, in die Bank of America sowie in die Banco Santander. Zu beachten ist, dass jede Aktie dieselbe Gewichtung hat - nämlich 5 Prozent.


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Die sogenannte Blockchain-Technologie mag nicht nur für die eine oder andere Veränderung des täglichen Lebens sorgen, sondern des Weiteren ganze Branchen revolutionieren. Die Revolution, die hier erwartet wird, birgt natürlich auch Anlagechancen. Das ist auch der Grund, warum sich nun auch die deutsche Bundesregierung mit dem digitalen Wandel befasst und hier neue Konzepte erarbeitet hat - die sogenannte „Blockchain-Strategie“.

Ein Blick in die Zukunft

Wenn die Maschinen dann Maschinen bezahlen - ein Versprechen des „Internet of Things“, kann für die radikale Vereinfachung des Alltags sorgen. Wenn dann das Auto an den Mautstraßen oder Tankstellen selbständig bezahlt, mitunter sogar nicht einmal mehr im Supermarkt eine Kassa gebraucht wird, weil beim Verlassen automatisch abgebucht wird, dann wird im Hintergrund die Blockchain-Technologie zur Anwendung kommen. Genau derartige Vereinfachungen sollen dann möglich sein.

Die Themen Automatisierung wie digitale Zahlung, Kryptowährungen, und hier nicht nur die Spekulation über Bitcoin Billionaire, werden in absehbarer Zukunft neue Standards setzen. Aus diesem Grund mag es daher nachvollziehbar sein, dass sich Deutschland bereits intensiv mit der neuartigen Technologie befasst - bislang waren die Deutschen nämlich immer abgeschlagen, wenn es um neuartige Informationstechnologien gegangen ist.

Vor allem die Fonds- wie Finanzindustrie soll durch die neue Technologie beflügelt werden. Dabei geht es nicht nur um die Blockchain an sich, sondern auch um die Frage, wie man das Thema digitale Währungen behandeln soll. Olaf Scholz, Deutschlands Bundesfinanzminister, plant etwa die Herausgabe einer digitalen Währung - jedoch von Seiten des Staates, nicht über Privatunternehmen. Selbst virtuelle Börsengänge, das sogenannte Initial Coin Offering, soll in weiterer Folge einen neuen Stellenwert bekommen. Angelehnt an das Initial Public Offering, werden hier keine Anteilscheine ausgegeben, sondern Token - also digitale Wertcoupons.

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Worauf Aktionäre achten sollten

Wer sich für Aktiengesellschaften interessiert, die bereits verstärkt mit der Blockchain-Technologie arbeiten, sollte einen Blick auf IBM werfen. Hier handelt es sich letztlich um den Blockchain-Giganten schlechthin. Der amerikanische IT Spezialist gilt schon heute als größter Blockchain-Player der Welt. So treibt IBM mit einer Vielzahl von Patenten wie Kooperationen - beispielsweise mit Walmart, einer der bekanntesten US Einzelhandelsketten - die brandaktuellen Themen, so etwa das „Internet of Things“, voran. Des Weiteren ist IBM einer der Top-Dividendenzahler. In den letzten 24 Jahren wurde die Ausschüttung regelmäßig gesteigert. Seit dem Jahr 1916 gibt es zudem nach jedem Quartal eine Dividende für die Aktionäre. Das Kursziel liegt aktuell bei 160 Euro. Der Preis pro Aktie liegt 110 Euro (Stand: Anfang Juni 2020).

Will man lieber in einen Branchen-ETF investieren, so sollte man sich auf Invesco Elwood Global Blockchain konzentrieren. Dabei handelt es sich um den ersten Fonds, der es möglich macht, sein Geld in globale Unternehmen zu stecken, die a) entweder an der neuen Technologie forschen oder b) bereits mit der Blockchain arbeiten. In dem ETF finden sich Konzerne aus der Kommunikations-, IT- wie Finanzbranche.

Eine Investitionsmöglichkeit bietet das Open end-Zertifikat Vontobel Blockchain Tech. Hier stehen Blockchain-spezifische Software- wie Handelsanbieter sowie Firmen im Mittelpunkt. Das heißt, man investiert unter anderem in Intel, Microsoft, IBM, Mastercard, Oracle, in die Bank of America sowie in die Banco Santander. Zu beachten ist, dass jede Aktie dieselbe Gewichtung hat - nämlich 5 Prozent.


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