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Im News-Teil: Rosenbauer, Andritz, ams, Bawag, Wienerberger, SBO, Anleger- und IR-Manager-Stimmung,  dazu Analysen zu ams, OMV, Erste, RBI, Bawag und Rosenbauer (Christine Petzwinkler)

Der Feuerwehr-Ausrüster Rosenbauer hat die finalen Zahlen präsentiert. Das Periodenergebnis blieb mit 34,6 Mio. Euro (2018: 34,7 Mio. Euro) annähernd stabil. Der Auftragseingang erreichte 2019 mit 1.073,0 Mio. Euro erneut das Rekordniveau des Vorjahres (2018: 1.107,7 Mio Eur). Zugelegt haben den Angaben zufolge dabei insbesondere die Bestellungen in der Area NISA (Nordeuropa, Iberien, Südamerika, Afrika) und in der Area APAC (Asien, Pazifik, Australien, China). So konnten etwa insgesamt 14 Hubrettungsfahrzeuge nach Australien, namentlich an die Queensland Fire and Emergency Services, das Tasmania Fire Service und das Australian Capital Territory, verkauft werden. Der Auftragsbestand belief sich zum 31. Dezember 2019 auf 1.149,5 Mio. Euro und lag damit um 9 Prozent über dem Vorjahreswert (2018: 1.052,3 Mio Euro). Angesichts der bestehenden konjunkturellen Unsicherheiten durch die COVID-19 Pandemie wird der Hauptversammlung eine Dividende in Höhe von 0,80 Euro (2018: 1,25 Euro) je Aktie vorgeschlagen. Vorstand und Aufsichtsrat behalten sich vor, Gewinnverwendung und Dividendenausschüttung gegebenenfalls noch einmal zu evaluieren. Die globale Feuerwehrbranche sei insgesamt mit einer stabilen Nachfrageentwicklung in das Jahr 2020 gestartet, aufgrund Covid-19 sei es aber für eine Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2020 verfrüht, teilt das Unternehmen mit. Die Analysten der Baader Bank bestätigen ihre Add-Empfehlung und das Kursziel 48,00 Euro für Rosenbauer. Sie bedauern mitunter, dass aufgrund Covid-19 die weltgrößte Feuerwehrmesse „Interschutz“, wo Rosenbauer seine hochinnovative elektrisch angetriebene neue Generation von Feuerwehrautos vorstellen wollten, abgesagt wurde. F & E sowie Marketingkosten für die Vorbereitung der Messe seien bereits aufgewendet worden, so die Analysten, die davon ausgehen, dass die zusätzlichen Bestellungen nun höchstwahrscheinlich nicht stattfinden werden.
Rosenbauer (27,50/27,60 , 1,29% )

Andritz erhielt einen Auftrag von Mayr-Melnhof Karton zur Lieferung eines Entwässerungssystems mit einem Vertical Screw Thickener (VST) für die RMP-Anlage (RMP: Refiner Mechanical Pulp) am Standort Frohnleiten, Österreich. Die Inbetriebnahme ist für das vierte Quartal 2020 geplant.
Andritz (28,40/28,50 , -1,35% )
Mayr-Melnhof (110,40/110,80 , -0,36% )

Wie die Bawag mitteilt, verzichtet der Vorstand freiwillig auf einen allfälligen Bonus für 2020 und auch auf den Bonus für 2019. Darüber hinaus habe der Vorstand eine zusätzliche Prämie für all jene Filialmitarbeiter eingeführt, die an vorderster Front stehen und die Kunden unterstützen, wie es heißt.
Bawag (23,24/23,30 , -0,56% )

ams hat die Kapitalerhöhung mit einem Bruttoemissionserlös von CHF 1,75 Mrd. (ungefähr 1,65 Mrd. Euro) abgeschlossen. Der Erlös wird bekanntlich zur teilweisen Refinanzierung der Akquisition von Osram Licht AG, einschließlich der damit verbundenen Kosten, verwendet.
AMS (7,86/7,90 , -5,40% )

Die Hauptversammlungen von Wienerberger (5.Mai) und SBO (23. April 2020) werden als "virtuelle Hauptversammlung" durchgeführt. Dies bedeutet, dass bei der Hauptversammlung Aktionäre nicht physisch anwesend sein können.
Wienerberger (14,52/14,56 , -2,87% )
SBO (28,55/28,70 , 2,23% )

Die OMV hat drei Anleihen mit unterschiedlichen Laufzeiten und Coupons und einem Gesamtvolumen von 1,75 Mrd. Euro begeben. Die Einnahmen werden insbesondere zur Finanzierung des Erwerbs eines zusätzlichen Anteils von 39 Prozent an der Borealis verwendet, wie es heißt.
OMV (27,16/27,30 , 0,70% )

Der aktuelle DIRK-Stimmungsbarometer, bei dem auch österreichische IR-Verantwortliche befragt werden, zeigt eine eher düstere Zukunftsprognose im Zuge der Corona-Krise. Die heimischen IR-Manager schätzen sowohl die aktuelle als auch die zukünftige Lage der Unternehmen deutlich schlechter ein als noch in den Vorjahren. 55 Prozent der heimische IR-Manager sehen die aktuelle Situation schlechter, 36 Prozent unverändert. Die Zukunft betrachten 46 Prozent schlechter aber auch 46 Prozent unverändert. Bei der Anzahl der Investorentermine in den nächsten 6 Monaten gehen 18 Prozent der heimischen IR-Manager davon aus, dass es mehr Termine geben wird, 55 Prozent rechnen mit gleichbleibenden, und 27 Prozent mit einer sinkenden Zahl an Terminen.

Im ersten Citi-Investmentbarometer 2020 zeigt sich die Stimmung bei Aktien beinahe dreigeteilt. So erwarten knapp 33 %, dass sich die Corona-Krise in den nächsten drei Monaten weiterhin auf die Kurse auswirken wird und diese daher sinken. Der Anteil der Pessimisten hat sich damit seit Ende letzten Jahres mehr als verdoppelt (Q4 2019: 16 %) und markiert ein Allzeithoch seit der ersten Erhebung des Barometers im Jahre 2011. Gleichzeitig erwarten rund 31 % der Befragten, dass es mit Aktien auf Sicht von drei Monaten aufwärts geht. Das ist immerhin der höchste seit zwei Jahren gemessene Wert in diesem Sentiment. Die knappe Mehrheit von 36 % allerdings tendiert kurzfristig zu seitwärts laufenden Kursen. Das sind aber rund 21 Prozentpunkte weniger als im Vorquartal (Q4 2019: 57 %). Mittelfristig, also über zwölf Monate, sind die Befragten zunehmend der Meinung, dass sich Aktien von der momentanen Situation erholen werden. Denn die Bullen dominieren mit 44 % deutlich. Hier konnte eine Steigerung von 13 Prozentpunkten verzeichnet werden (Q4 2019: 31 %). Die Bärenquote liegt hingegen bei nur 19 %.

Die Analysten von Oddo BHF bestätigen das Neutral-Rating für ams und reduzieren das Kursziel von 37,9 auf 10,0 CHF. Credit Suisse bestätigt OMV mit "Underperfomer" und reduziert das Kursziel von 39,0 auf 38,0 Euro. Goldman Sachs bleibt bei OMV auf "Neutral" und nimmt das Kursziel von 40,0 auf 38,0 Euro zurück. JPMorgan bestätigt für Bawag die Overweight-Empfehlung und reduziert das Kursziel von 66,0 auf 45,0 Euro. Des weiteren bleiben die JPMorgan-Analysten bei der Neutral-Empfehlung für Raiffeisen Bank International und reduzieren das Kursziel von 24,5 auf 14,7 Euro. Für Erste Group bleiben die JPMorgan-Experten auf "Overweight"und nehmen das Kursziel von 31,0 auf 22,5 Euro zurück.
AMS (7,86/7,90 , -5,40% )
OMV (27,16/27,30 , 0,70% )
Bawag (23,24/23,30 , -0,56% )
RBI (13,02/13,06 , 0,00% )
Erste Group (15,61/15,62 , 0,22% )

(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 03.04.)



(03.04.2020)

mind the #gabb


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Christine Petzwinkler

Redaktion Börse Social Magazine.

>> http://boerse-social.com


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