Internationale Krisen bieten Chancen im Online Forex-Trading

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Gastbeitrag, Gastbeiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.


12.01.2020

Die instabile und volatile Situation im Nahen Osten, aber auch die Brände in Australien haben einen starken Einfluss auf den Handel mit Währungen und klassischen Aktien. Haben bislang politische Entwicklungen zumindest ein paar Tage gebraucht, bis sie Einfluss auf die Märkte nahmen, ist durch den Online-Handel diese Wartezeit vorbei. Davon profitieren zunehmend Händler, die schnelle Entscheidungen treffen und entsprechend kurzfristig ihre Order platzieren.

Die Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trump, einen iranischen General auszuschalten, hat sofortige Auswirkungen auf die Währungen gehabt. Viele Trading Broker haben schon nach Bekanntwerden der Nachricht erhebliche Aktivitäten bei USD und EUR-Geschäften feststellen können. Gerade im Forex-Bereich hat es einige Gewinnmitnahmen gegeben: private Händler erwarteten, dass die EU-Länder eher zurückhaltend reagieren und damit der Euro stabiler bleibt während der US-Dollar kurzzeitig sogar einen Höhenflug unternahm. Die Märkte sahen in der Aktion der US-Regierung einen Ausdruck von Stärke, was auch die Goldpreise anzog. Wer hier mit CFDs in die richtigen Werte und Indizes investiert hatte, konnte einiges verdienen.

Klima ist das neue Tech

Die Buschbrände in Australien haben zwar noch keine großen Auswirkungen auf die Wirtschaft, von den Versicherungen einmal abgesehen. Aber der damit verbundene Klimawandel macht einige Anleger nervös, andere wiederum sehen große Chancen. Denn auch wenn sich die Politik um klare Entscheidungen drückt, ziehen Umwelt-Werte deutlich an. Unternehmen, die in Umwelttechnik investieren, sind begehrt wie früher die .com-Firmen aus dem Silicon Valley.  Als Anleger kann man gleich doppelt profitieren: Wenn man sich Erfolg versprechende Firmen aussucht und diesen dann auch noch mit Subventionen und staatlichen Aufträgen unterstützt werden. Alleine der Markt für Elektrofahrzeuge (EF) wuchs nach Angaben der Internationalen Energieagentur (IEA) im Jahr 2017 um 54 Prozent, und für Solar-, Wind- und andere erneuerbare Energien werden bis 2050 einen Anteil von 50 Prozent am gesamten weltweit neu erzeugten Strom vorausgesagt.

Differenzgeschäfte reagieren schnell auf Veränderungen

Das Problem für Anleger liegt nun darin, die richtigen Werte zu finden. Langfristige Anlagestrategien sind da schwierig und wer schnelle Gewinne machen will, wird sich kurzfristige Anlagemöglichkeiten wie CFDs und Forex suchen. Diese werden von speziellen Online Brokern angeboten, die gerade im schnellen Handel große Erfahrung haben. Sowohl CFD als auch Forex bergen natürlich ein Risiko: Wo schnelle und große Gewinne gemacht werden können, drohen auch große Verluste. Der Hebel, mit dem man bei CFDs viel Geld verdienen kann, wird bei Verlusten auch viel Geld vernichten. CFD steht für Contracts for Difference oder Differenzkontrakte, die sehr spekulativ sind, dafür aber auch hohe Gewinne (und Verluste) einbringen können. Der Unterschied zwischen CFD und Aktie ist, dass der Inhaber eines CFD nur am Kurs beteiligt ist, aber nicht am Unternehmen selbst. Man setzt dabei auf steigende oder fallende Kurse. Händler können durch diese Differenzgeschäfte mit recht geringem Kapitaleinsatz hohe Volumina handeln, sollte aber Vorsicht walten lassen.

Online-Broker bieten deshalb Demo-Konten an. Mit diesen lassen sich sowohl Währungen als auch Aktien und Indizes testweise handeln. Als Anfänger sollte man auf jeden Fall diese Angebote ausprobieren. Ein besonderes Augenmerk ist dabei auf die Indizes zu legen: Sie können durch ihre Diversität Gefahren durch plötzliche Entwicklungen etwas abfedern. Als Investor kann man aber auch durch die Beobachtung der Kursverläufe eines Index lernen, wie internationaler Handel und Volkswirtschaften auf bestimmte Ereignisse reagieren. Dass zum Beispiel die iranische Währung durch die US-Politik unter Druck steht, ist keine große Überraschung. Wie aber waren die Auswirkungen auf das Dollar/Rubel-Verhältnis? Wenn man sich die Charts der ersten Januar-Tage anschaut sieht man, dass die Händler vor allem durch Äußerungen der chinesischen und französischen Regierung wieder beruhigt wurden.

Internationale Nachrichten verfolgen

Beim Klimawandel können Anleger ebenfalls über Demo-Zugänge den Verlauf von Unternehmen beobachten, die sich im Umweltbereich engagieren oder dort eine neue Technologie auf dem Markt bringen. Wer sich über Technologie informiert und internationale Nachrichten aus dem Umweltbereich liest, wird schnell interessante Produkte finden, in die man investieren kann. Bei CFDs die sich auf einen Index beziehen, ist das Schwankungsrisiko etwas geringer. Dennoch kann man eben diese kleinen Schwankungen ausnutzen, die ein Umweltereignis im Nasdaq oder beim Ölpreis auslösen kann. Gerade ein Krieg im Nahen Osten wird einen Einfluss auf den Ölpreis haben, und wer aufmerksam die Nachrichten verfolgt und schnell genug am Rechner auf steigende Preise setzt, kann die Nase vorn habe und satte Gewinne mitnehmen.

 


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Die instabile und volatile Situation im Nahen Osten, aber auch die Brände in Australien haben einen starken Einfluss auf den Handel mit Währungen und klassischen Aktien. Haben bislang politische Entwicklungen zumindest ein paar Tage gebraucht, bis sie Einfluss auf die Märkte nahmen, ist durch den Online-Handel diese Wartezeit vorbei. Davon profitieren zunehmend Händler, die schnelle Entscheidungen treffen und entsprechend kurzfristig ihre Order platzieren.

Die Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trump, einen iranischen General auszuschalten, hat sofortige Auswirkungen auf die Währungen gehabt. Viele Trading Broker haben schon nach Bekanntwerden der Nachricht erhebliche Aktivitäten bei USD und EUR-Geschäften feststellen können. Gerade im Forex-Bereich hat es einige Gewinnmitnahmen gegeben: private Händler erwarteten, dass die EU-Länder eher zurückhaltend reagieren und damit der Euro stabiler bleibt während der US-Dollar kurzzeitig sogar einen Höhenflug unternahm. Die Märkte sahen in der Aktion der US-Regierung einen Ausdruck von Stärke, was auch die Goldpreise anzog. Wer hier mit CFDs in die richtigen Werte und Indizes investiert hatte, konnte einiges verdienen.

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Die Buschbrände in Australien haben zwar noch keine großen Auswirkungen auf die Wirtschaft, von den Versicherungen einmal abgesehen. Aber der damit verbundene Klimawandel macht einige Anleger nervös, andere wiederum sehen große Chancen. Denn auch wenn sich die Politik um klare Entscheidungen drückt, ziehen Umwelt-Werte deutlich an. Unternehmen, die in Umwelttechnik investieren, sind begehrt wie früher die .com-Firmen aus dem Silicon Valley.  Als Anleger kann man gleich doppelt profitieren: Wenn man sich Erfolg versprechende Firmen aussucht und diesen dann auch noch mit Subventionen und staatlichen Aufträgen unterstützt werden. Alleine der Markt für Elektrofahrzeuge (EF) wuchs nach Angaben der Internationalen Energieagentur (IEA) im Jahr 2017 um 54 Prozent, und für Solar-, Wind- und andere erneuerbare Energien werden bis 2050 einen Anteil von 50 Prozent am gesamten weltweit neu erzeugten Strom vorausgesagt.

Differenzgeschäfte reagieren schnell auf Veränderungen

Das Problem für Anleger liegt nun darin, die richtigen Werte zu finden. Langfristige Anlagestrategien sind da schwierig und wer schnelle Gewinne machen will, wird sich kurzfristige Anlagemöglichkeiten wie CFDs und Forex suchen. Diese werden von speziellen Online Brokern angeboten, die gerade im schnellen Handel große Erfahrung haben. Sowohl CFD als auch Forex bergen natürlich ein Risiko: Wo schnelle und große Gewinne gemacht werden können, drohen auch große Verluste. Der Hebel, mit dem man bei CFDs viel Geld verdienen kann, wird bei Verlusten auch viel Geld vernichten. CFD steht für Contracts for Difference oder Differenzkontrakte, die sehr spekulativ sind, dafür aber auch hohe Gewinne (und Verluste) einbringen können. Der Unterschied zwischen CFD und Aktie ist, dass der Inhaber eines CFD nur am Kurs beteiligt ist, aber nicht am Unternehmen selbst. Man setzt dabei auf steigende oder fallende Kurse. Händler können durch diese Differenzgeschäfte mit recht geringem Kapitaleinsatz hohe Volumina handeln, sollte aber Vorsicht walten lassen.

Online-Broker bieten deshalb Demo-Konten an. Mit diesen lassen sich sowohl Währungen als auch Aktien und Indizes testweise handeln. Als Anfänger sollte man auf jeden Fall diese Angebote ausprobieren. Ein besonderes Augenmerk ist dabei auf die Indizes zu legen: Sie können durch ihre Diversität Gefahren durch plötzliche Entwicklungen etwas abfedern. Als Investor kann man aber auch durch die Beobachtung der Kursverläufe eines Index lernen, wie internationaler Handel und Volkswirtschaften auf bestimmte Ereignisse reagieren. Dass zum Beispiel die iranische Währung durch die US-Politik unter Druck steht, ist keine große Überraschung. Wie aber waren die Auswirkungen auf das Dollar/Rubel-Verhältnis? Wenn man sich die Charts der ersten Januar-Tage anschaut sieht man, dass die Händler vor allem durch Äußerungen der chinesischen und französischen Regierung wieder beruhigt wurden.

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Beim Klimawandel können Anleger ebenfalls über Demo-Zugänge den Verlauf von Unternehmen beobachten, die sich im Umweltbereich engagieren oder dort eine neue Technologie auf dem Markt bringen. Wer sich über Technologie informiert und internationale Nachrichten aus dem Umweltbereich liest, wird schnell interessante Produkte finden, in die man investieren kann. Bei CFDs die sich auf einen Index beziehen, ist das Schwankungsrisiko etwas geringer. Dennoch kann man eben diese kleinen Schwankungen ausnutzen, die ein Umweltereignis im Nasdaq oder beim Ölpreis auslösen kann. Gerade ein Krieg im Nahen Osten wird einen Einfluss auf den Ölpreis haben, und wer aufmerksam die Nachrichten verfolgt und schnell genug am Rechner auf steigende Preise setzt, kann die Nase vorn habe und satte Gewinne mitnehmen.

 


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