Wiener Börse: Der Juli sieht fürchterlich aus ... (Christian Drastil)

Im Juni 2012 hatten wir nur 2,6 Mrd. Euro Prime-Volumen, das war ein Langfrist-Low. Vor einem Jahr war es noch das Doppelte gewesen. Und heute haben wir den 18. Juli, man kann schon eine kleine Prognose wagen: „At this Level“ kämen wir vielleicht auf 2,2 Mrd. Euro Juli-Umsatz. Marktteilnehmer sagen, sie brauchen 4 Mrd., damit sich das Geschäft rechne und man überlebensfähig sei. Und wenn jemand Ressourcen abzieht, dann wird nicht lange gefackelt, siehe Cheuvreux, UniCredit oder Deutsche Bank. Und eins ist klar: Wer mal weg ist, kommt so schnell nicht wieder zurück, geschlossene Niederlassungen kann man nicht so leicht wieder aufsperren wie vielleicht einen temporär reduzierten Mitarbeiterstand wieder erhöhen. Und warum soll man sich als Bank in Österreich niederlassen? Es gibt kaum einen Ort auf der Welt, wo man politisch so angefeindet wird. Das sind u.a. Themen meines Fachhefts zur Liquidität, kommt in Kürze.

(für den Börse Express, 18.7.)

 

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(18.07.2012)

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Christian Drastil
Der Namensgeber des Blogs. Ich funktioniere nach dem Motto "Trial, Error & Learning". Mehrjährige Business Pläne passen einfach nicht zu mir. Zu schnell (ver)ändert sich die Welt, in der wir leben. Damit bin ich wohl nicht konzernkompatibel sondern lieber ein alter Jungunternehmer. Ein lupenreiner Digital Immigrant ohne auch nur einen Funken Programmier-Know-How, aber - wie manche sagen - vielleicht mit einem ausgeprägten Gespür für Geschäftsmodelle, die funktionieren. Der Versuch, Finanzmedien mit Sport, Musik und schrägen Ideen positiv aufzuladen, um Financial Literacy für ein grosses Publikum spannend zu machen, steht im Mittelpunkt. Diese Dinge sind mein Berufsleben und ich arbeite gerne. Der Blog soll u.a. zeigen, wie alles zusammenhängt und welches Bigger Picture angestrebt wird.
Christian Drastil

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