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Wie bewertet man Provokationen an den Finanzmärkten? (Wolfgang Matejka)

Behavioural Finance ist ein etablierter Ansatz im Portfoliomanagement. Man versucht die Emotionen und Erwartungen der Märkte über deren Teilnehmer und Teilnehmerinnen in den Kursen zu entdecken bzw. deren Potentiale danach zu analysieren. Also so wie sich die Leute verhalten so auch die Interpretation. Ein immer wieder spannender Ansatz um Fehlbewertungen, Übertreibungen oder Ignoranz als Chance und Investmentgrundlage heranzuziehen.Was aber wenn immer wieder Marktteilnehmer, bzw. Agitatoren die Märkte beeinflussen, irrational „misbehave“? Wenn ein Politführer lautstark verkündet, dass Rot heute Grün ist und man daher die notwendigen Schritte unternehmen wird. Zum Beispiel wenn Nordkorea meint, alles was in den USA gesagt wird sei eine Kriegserklärung und...     » Weiterlesen


 

Warum es gut für die Börsen aussieht (Wolfgang Matejka)

Angesichts vielfältiger Bedrohungen aus Asien, den USA, vom Diesel-Lada ums Eck oder gar der Allwissenden NSA in unseren Smartphones ist es wirklich verwunderlich in welch gutem Zustand unsere Börsen sind. Sind die alle einfach nur „gut drauf“, oder steckt da mehr dahinter?Kurz analysiert dürfte man sich derzeit nach wie vor mehr an ökonomischen Wahrheiten als weniger greifbaren Risikoszenarien orientieren. Wir hatten selten ein Jahr, in dem nicht dermaßen viele Negativinterpretationen kurzfristig umkehrten und das trotzdem bisher ein gutes Börsenjahr war. Begonnen hat es mit Brexit, ein Intra-Week-Reversal von 15%. Dann Mr. President, Donald Trump, ein Intra-2 Day-Reversal von noch immer 10%. Die italienische Grundabstimmung war schon kaum mehr spürbar. Wahl...     » Weiterlesen


 

Die guten ins Töpfchen die Schlechten ins Kröpfchen (Wolfgang Matejka)

Die letzten Wochen brachten einige doch unterwartet heftige Kursreaktionen bei einzelnen Aktien zu Tage. Jede, wenn auch nur im Hauch erkennbare Enttäuschung wurde zumeist gnadenlos für Gewinnmitnahmen genutzt. Die geringere Liquidität im Sommer tat vielleicht auch ihr Übriges. Und doch ist es ein typischer Beweis wie gut unsere Märkte aktuell positioniert sind.Klingt vorerst nach Wiederspruch. Wie kann etwas gut sein, wenn beim kleinsten Zucker gleich 20% Kursgewinn ausradiert werden? Das hat aber seinen Grund, denn es ist so weil die generelle Annahme eines Konjunktur- und Gewinnwachstums dermaßen stark über unseren Marktköpfen schwebt. Jede Störung dieser Annahme setzt Korrekturaktivitäten in Gang um die generelle Annahme nicht zu stören. Man siebt...     » Weiterlesen


 

Beim Flippern gewinnt immer nur Einer (Wolfgang Matejka)

Die Märkte haben es schon gewaltig ins sich. Letzte Woche wurden noch die Atombunker vom Opa entstaubt und von Gerümpel befreit, Dosenvorräte neu kalkuliert und überlegt wie viel man noch machen könnte in den 20 Minuten, die es braucht eine Rakete von Pjönjang nach Guam zu schicken. Heute, ein paar Tage später strahlt wieder die Sonne vom Börsenhimmel und das Leben macht Spaß.Dazwischen gab es aber ein hektisches Hin und Her, das wieder einmal die Analyse über den Zustand unserer Märkte erlaubte. Flippermärkte waren wieder en vogue.Man konnte am Ende der Bewegung erneut erkennen, dass quantitativ oder technisch basierte Absicherungsmodelle kaum Mehrwert brachten. Zum x-ten Mal in den letzten Monaten mussten Absicherungen nach kurzer Zeit wieder t...     » Weiterlesen


 

Bzzzz ... Langestrasse (Wolfgang Matejka)

Der Wandel in der Automobilindustrie nimmt Fahrt auf. Was da auf uns zukommt wird aber nicht allein die Automobilhersteller betreffen, sondern einen technologischen und rohstoffseitigen Schub auslösen, der unser Wirtschaftsgefüge ziemlich verändern wird. Und das, bei den aktuellen Emotionen bei Politik und Straße in ziemlich kurzer Zeit.Man mag geteilter Meinung sein, ob ein Abstimmen über die Größe eines Zusatztanks bereits eine kartellrechtlich strafbare Handlung darstellt, oder ob durch Dieselabgase mehr Menschen getötet werden, als durch Benzinmotoren (die übrigens lt. Gesetz 10mal mehr Partikel ausstoßen dürfen), aber dass sich in dieser Branche etwas ändern wird, ist offensichtlich. Die Aufregung über „Diesel“ bringt es m...     » Weiterlesen


Wolfgang Matejka

Über 30 Jahre einschlägige Erfahrung im Bankwesen, davon über 15 Jahre in Führungspositionen

  • seit 07/2013 Chief Investment Officer der Wiener Privatbank SE
  • seit 07/2010 Geschäftsführender Gesellschafter der Matejka & Partner Asset Management GmbH
  • 02/2010 - 07/2010 Geschäftsführer der Oscar Investment GmbH Wertpapierfirma
  • seit 10/2009 Geschäftsführer der Matejka Beteiligungs GmbH, Erwerb, Verwaltung, Entwicklung und Veräußerung einer Beteiligung
  • 09/ 2009-10/2009 Vorstand der Q1 Capital Management AG, Unabhängiges Multi-Manager-Investmenthaus mit Sitz in Wien
  • 06 / 2009-10/2010 GF Sparrow GmbH. (Einzelgesellschaft) – Geschäftsgegenstand: Erwerb, Verwaltung und Entwicklung von Beteiligungen
  • 04 / 2006: GF Julius Meinl Investment GmbH
  • 03 / 2004: CIO Meinl Bank AG
  • 05 / 2002: Vst. Bank Vontobel Österreich AG
  • 01 / 1999: GF Allianz Invest KapitalanlagegesmbH.
  • 07 / 1994: Investment & Trust Bank (nunm. Allianz Investment Bank AG)
  • 04 / 1990: Länderbank Capital Markets GmbH.
  • 10 / 1981: Österreichische Länderbank AG
  • Matura (Naturwissenschaftl. Realgymnasium), CEFA, div. Fachseminare

>> http://wolfgang-matejka.com