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Das Wort zur Wertefibel im sozialen Rechtsstaat in Österreich - das sozialökonomische Ziel des Familienfonds (Tina Kothbauer)


Werte-Fibel

Außenminister Sebastian Kurz hat seit 2013 die Herausgabe einer Werte-Fibel veranlaßt, als Broschüre, unsere Willkommenskultur und Kenntnisse unserer Werte zu vermitteln für neue Österreicher, als gemeinsames Fundament der Grundwerte in unserem Land.

Es liegt an uns, sich der neuen Richtung zu währen, die eine Kürzung der Familienbeihilfe für erwerbstätige Migranten ab dem Jahr 2020 vorsieht.

Diese wird aufgrund der Bruttolohnsumme mit 4,5 Prozent an den Familienlastenausgleichfonds bedient und muß im Sinne der primären Umverteilungsfunktion des Lastenausgleichs gleichwertig sein. Die Abgaben werden sichtlich für unsere willkommenen Zuwanderer auch nicht gekürzt, dass ja wohl eine Bevorzugung dieser Erwerbstätigen hinsichtlich der reichlichen und viel diskutierten überhöhten Abgabenquote im Ranking der EU für Unternehmen wieder willkommen wäre. Als Faktum zu sehen die Inflation, gemessen am VPI, der ebenfalls im Schnitt von Europa seit Anfang 2008 in Österreich deutlich ganz oben im Ranking ist, im Vergleich zu unserem Nachbarland Deutschland im Jahr 2014 um 0,7 Prozentpunkte höher. Eine hohe Inflation ist wettbewerbsfeindlich und geht zu Lasten des Wirtschaftswachstums.

Österreich würde ohne Zuwanderung schrumpfen und wirkt Arbeitskräftemängel in vielen Bereichen entgegen.

Im Jahresdurchschnitt 2014 lebten laut Statistik Austria ca. 808.000 Menschen mit Migrationshintergrund in Österreich. Dies entspricht etwa einen Anteil von 20 Prozent der Gesamterwerbstätigen Österreichs, somit signifikat für Österreichs Wirtschaft und als Beitragszahler.

Laut Ergebnis einer WKO-Studie, daß die Zuwanderung für die heimischen Unternehmen unentbehrlich sind. In fast jedem dritten österreichischen Unternehmen sind Personen mit Migrationshintergrund beschäftigt.

Auch der Anteil der ausländischen Studierenden von ca. 27 Prozent an heimischen Privatuniversitäten sind beachtlich und betroffen, falls diese nicht mehr bei uns studieren würden.

Als nicht politisch inakzeptabel, neutral und vorallem eine Form der Diskriminierung, macht nicht stolzdrauf, sondern bestürzt, enttäuscht und ist entschieden abzulehnen.



(23.02.2016)

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Tina Kothbauer

Tina Kothbauer ist Spezialistin in Finance in der Finanzdienstleistungsbranche 

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