Die Deutsche Leberstiftung hat ein aktualisiertes Kochbuch für Lebergesundheit veröffentlicht. Es rückt die Prävention der Fettleber in den Vordergrund und betont die richtige Fettauswahl. Damit liefert die Stiftung neuen Zündstoff für die Debatte um „gute“ und „schlechte“ Fette.
Besonders problematisch sind industriell hergestellte Transfette. Sie entstehen beim Härten von Pflanzenölen und stecken oft in Fertigprodukten, Backwaren und Frittiertem. Diese Fette erhöhen das „schlechte“ LDL-Cholesterin und senken das „gute“ HDL-Cholesterin. Die Folge: ein deutlich erhöhtes Risiko für Herzinfarkte.
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Auch ein Übermaß an gesättigten Fettsäuren gilt als kritisch. Sie kommen vor allem in tierischen Produkten wie Butter, Fleisch und fettreichen Milchprodukten vor. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) warnt, dass ein hoher Konsum das Risiko für Fettstoffwechselstörungen und Folgeerkrankungen erhöhen kann.
Im Gegensatz dazu sind ungesättigte Fettsäuren essenziell für den Körper. Einfach ungesättigte Fette, etwa aus Oliven- oder Rapsöl, wirken sich positiv auf die Herzgesundheit aus. Die Stars unter den mehrfach ungesättigten Fetten sind jedoch die Omega-3-Fettsäuren.
Sie stecken in fettem Fisch wie Lachs, in Leinöl und Walnüssen. Eine Studie der Universitätsklinik Düsseldorf zeigte kürzlich, wie die Omega-3-Fettsäure EPA die Bildung von Blutgerinnseln hemmt. Das kann das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle senken.
Wie setzt man das im Alltag um? Experten raten, beim Einkauf Zutatenlisten kritisch zu prüfen. „Gehärtete“ oder „teilweise gehärtete Fette“ sind Warnsignale für Transfette. In der Küche sollten pflanzliche Öle Butter oder Schmalz ersetzen.
Hier setzt das neue Kochbuch der Leberstiftung an. Es bietet 122 alltagstaugliche Rezepte und Tagespläne, die zeigen, wie lebergesunde Ernährung schmeckt. Der Fokus liegt darauf, rotes Fleisch zu reduzieren und mehr Fisch, Nüsse und Hülsenfrüchte zu essen.
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Die Neuauflage unterstreicht einen Trend: Ernährung wird zunehmend als präventive und therapeutische Maßnahme verstanden. Eine angepasste Ernährung kann die Fettleber, von der in Deutschland rund 20 Millionen Menschen betroffen sind, sogar heilen.
Die laufende Forschung will immer genauer verstehen, wie Fettsäuren auf zellulärer Ebene wirken. Für Verbraucher bleibt die Botschaft aber klar: Die Qualität der Fette ist entscheidender als ihre Menge. Der bewusste Griff zu pflanzlichen Ölen und Fisch ist ein großer Schritt zu mehr Gesundheit.
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