ATX-Trends: Porr, Addiko, Andritz ...

Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Die Wiener Börse hat sich gestern Mittwoch mit leichten Verlusten aus dem Handel verabschiedet. Der ATX drehte zum Sitzungsende leicht ins Minus und fiel um 0,08 Prozent auf 6.095,30 Punkte. Damit entfernte sich der österreichische Leitindex nach den Vortagesabschlägen etwas weiter von seinem Rekordhoch auf Schlusskursbasis am Pfingstmontag bei 6.148,24 Zählern. Eine finale Einigung zwischen den USA und Iran lässt weiter auf sich warten, wobei Hoffnungen auf ein Abkommen dominieren.

Am Wiener Aktienmarkt rückte Porr mit einer Zahlenvorlage in den Fokus. Der Baukonzern sieht sich weiter auf Wachstumskurs. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) erhöhte sich im ersten Quartal um 13,1 Prozent auf 14,3 Millionen Euro. Die Bauleistung wuchs um 2,3 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro. Die Porr-Titel legten 3,6 Prozent auf 36,45 Euro zu. Laut Analysten lagen die veröffentlichten Ergebnisse für das abgelaufene Jahresviertel im Rahmen der Erwartungen. Die Zahlen für das erste Quartal seien solide und entsprächen den Erwartungen, hieß es.

Im Übernahmewettbewerb um die Addiko Bank haben sich deren Vorstand und Aufsichtsrat gegenüber den Aktionären für eine Annahme des Angebots der Raiffeisen Bank International (RBI) ausgesprochen. Die Offerte sei aus finanzieller Sicht attraktiv, schrieb das Management. Für das Angebot der slowenischen Nova Ljubljanska Banka (NLB) gaben die Gremien hingegen weder eine Empfehlung für eine Annahme noch für eine Ablehnung ab. Die RBI-Aktien verteuerten sich um 1,4 Prozent. Bei der Addiko gab es ein Plus von 0,4 Prozent. Andritz gewannen 1,5 Prozent. Der steirische Anlagenbauer hat zwei Großaufträge in Brasilien erhalten. Der Gesamtauftragswert liege dabei im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Verbund-Anteilsscheine gaben um 3,4 Prozent nach. Die Regierung hat sich auf die Einführung eines Energiekrisenmechanismus zur Deckelung der Strompreise im Krisenfall geeinigt. Demnach soll der Arbeitspreis von Strom für Haushalte in anhaltenden Preiskrisen bei 10 Cent pro kWh begrenzt werden. Die EVN-Papiere verbilligten sich um 0,5 Prozent. Unter den weiteren Schwergewichten ermäßigten sich die OMV-Titel um 2,5 Prozent."



(28.05.2026)



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Mario Tunkowitsch

Research Wiener Privatbank

>> https://www.wienerprivatbank.com


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