Die Bawag konnte den Nettogewinn im 1. Quartal gegenüber dem Vorjahresquartal um 16 Prozent auf 232 Mio. Euro steigern. Die Risikokosten beliefen sich im 1. Quartal 2026 auf 65 Mio. Euro, verglichen mit 59 Mio. Euro im 1. Quartal des Vorjahres. Die Quote notleidender Kredite (NPL) liegt bei 0,8 Prozent und damit unverändert im Jahresvergleich. Die Operativen Kernerträge stiegen im 1. Quartal um 8 Prozent auf 578,9 Mio. Euro. Die Nettozinserträge beliefen sich im 1. Quartal 2026 auf 480 Mio. Euro, was einem Anstieg von 8 Prozent gegenüber dem 1. Quartal 2025 entspricht. Der Provisionsüberschuss stieg auf 99 Mio. Euro, ein Anstieg von 11 Prozent im Jahresvergleich, was auf anhaltendes organisches Wachstum sowie die Übernahmen zurückzuführen ist, so die Bank. Der RoTCE beträgt 27,6 und liegt weiterhin über dem von der Bank langfristig angestrebten Ziel von mehr als 20 Prozent. Wie berichtet, steht die Bawag vor der Akquisition der irischen PTSB. Bawag-CEO Anas Abuzaakouk: "Die geplante Übernahme von PTSB wäre ein transformativer Schritt im weiteren Aufbau einer paneuropäischen und U.S.‑amerikanischen Bankengruppe. Nach erfolgreichem Abschluss würde die Bawag Group über 100 Mrd. Euro an Gesamtaktiva verfügen, mit mehr als fünf Millionen Kunden in sieben Ländern, und einem umfassenden Angebot an Privat-, KMU- und Firmenkundenprodukten anbieten." Es wird erwartet, dass die Transaktion bis 2028 einen Nettogewinn von über 250 Mio. Euro und nach drei Jahren eine EPS‑Steigerung von über 20 Prozent bewirkt und aus Kapitalallokationssicht mehr als doppelt so wertsteigernd ist, als ein Aktienrückkauf. Für 2026 liegt das Ziel für den Nettogewinn bei >960 Mio. Euro. Die mittelfristigen Ziele werden zum Jahresende aktualisiert, vorbehaltlich der Genehmigung von Aktionären und Aufsichtsbehörden der PTSB Akquisition, so die Bank. Die PTSB-Transaktion soll vollständig durch Kapitalmanagementmaßnahmen selbst finanziert werden, so die Bank: Für 2026 wird die Bank daher vorübergehend seine Dividendenpolitik anpassen, einschließlich einer Selbstverpflichtung, den Gewinn des ersten Halbjahres nicht auszuschütten, sodass das maximale Dividendenpotential auf die Gewinne des zweiten Halbjahres von etwa 500 Mio. Euro beschränkt ist.
Bawag (
Akt. Indikation: 151,70 /152,20, 0,63%)
Research: Die Analysten von NuWays bestätigen die Kauf-Empfehlung für Semperit und passen das Kursziel von 21,0 auf 21,5 Euro an. Die kürzlich veröffentlichten vorläufigen Q1-Zahlen hätten die Erwartungen deutlich übetroffen, betonen die Analysten. Das starke Ergebnis würde ihre Einschätzung untermauern, dass die Prognose für das operative EBITDA von 95 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2026 erreichbar sei., so die Experten. "Daher heben wir unsere Umsatzprognose auf 724 Mio. Euro (eNuW) und unsere Prognose für das operative EBITDA auf 100 Mio. Euro (eNuW) an, wobei Projektkosten von ca. 5 Mio. Euro (eNuW) nicht berücksichtigt sind," so die Analysten. Sie erwarten weitere operative Verbesserungen, da das Unternehmen sein Kostensenkungsprogramm, das ERP-Projekt und die Überprüfung des Produktportfolios fortsetzt. Zusätzliche Faktoren sind nach Meinung der NuWays-Experten eine höhere Kapazitätsauslastung aufgrund der anhaltend steigenden Nachfrage und die laufenden Preisverhandlungen mit Kunden.
Semperit (
Akt. Indikation: 14,90 /14,95, -0,17%)
Die Analysten der Erste Group bleiben bei Agrana auf "Hold" und passen das Kusziel leicht von 12,50 auf 12,7 Euro an.
Agrana (
Akt. Indikation: 11,85 /11,95, -0,83%)
Barclays bestätigt die Equal Weight-Empfehlung für die RBI-Aktie und passt das Kursziel von 39,0 auf 40,0 Euro an. Die Barclays-Analysten haben zudem das Kursziel für die Erste Group-Aktie von 119,0 auf 123,0 Euro erhöht und das Overweight-Rating bestätigt.
RBI (
Akt. Indikation: 44,88 /44,98, 0,69%)
Erste Group (
Akt. Indikation: 104,70 /104,80, -0,24%)
(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 21.04.)
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