Die deutsche Spargelernte beginnt in diesem Jahr außergewöhnlich früh. Ein milder Winter und ein plötzlicher Temperaturanstieg im März lassen die Stangen jetzt schon aus den Dämmen sprießen. Für alle, die gesund in den Frühling starten wollen, kommt das perfekt.
In den großen Anbauregionen herrscht bereits Hochbetrieb. Die Kombination aus feuchtem Herbst und schnellem Temperaturanstieg führte zu einem rasanten Wachstum. Besonders in Südwestdeutschland und im Spreewald gibt es bereits frischen, regionalen Spargel zu kaufen.
Der frühe Saisonstart entspannt die Planung für das Osterfest am 5. April. Engpässe sind laut Branchenvertretern nicht zu befürchten. Auch die Preise geben zunächst Anlass zur Hoffnung: Ein Kilo weißer Spargel der Klasse I kostet zu Saisonbeginn etwa 13 Euro. Landwirte wollen mit stabilen Preisen die Kundschaft in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten halten.
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Spargel ist ein absoluter Spitzenreiter, wenn es um kalorienbewusste Ernährung geht. Ganze 100 Gramm des Gemüses bringen es auf nur 18 bis 22 Kilokalorien. Grund ist der enorme Wassergehalt von rund 95 Prozent. Fett und Kohlenhydrate sind kaum enthalten.
Trotzdem macht Spargel satt. Verantwortlich sind Ballaststoffe wie Inulin, die im Magen aufquellen und für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl sorgen. Sie fördern zudem eine gesunde Darmflora. Das bedeutet für die Diät: Man kann große Portionen essen, ohne das Kalorienkonto zu sprengen – vorausgesetzt, man verzichtet auf schwere Saucen wie Hollandaise.
Neben wenigen Kalorien liefert Spargel eine bemerkenswerte dichte an Mikronährstoffen. Das Gemüse ist reich an Mineralien wie Kalium, das für die Regulierung des Blutdrucks wichtig ist, sowie Kalzium, Magnesium und Phosphor.
Auch der Vitamingehalt überzeugt. Spargel enthält die Vitamine C, E, K und verschiedene B-Vitamine. Besonders hervorzuheben ist der hohe Gehalt an Folsäure (Vitamin B9), die essenziell für Zellteilung und Blutbildung ist. Wer die Nährstoffaufnahme maximieren möchte, sollte zur grünen Variante greifen. Sie enthält durch das Sonnenlicht mehr Vitamin C und Beta-Carotin als der weiße Bleichspargel.
Ein weiterer Grund für die Beliebtheit in Diätplänen ist die anregende Wirkung auf Stoffwechsel und Flüssigkeitshaushalt. Verantwortlich ist die Aminosäure Asparagin. Sie regt die Nierentätigkeit an und fördert die Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten. Das hilft dem Körper, überschüssige Wassereinlagerungen abzubauen.
Zusätzlich liefern sekundäre Pflanzenstoffe wie Saponine antioxidative Eigenschaften und können entzündliche Prozesse mindern. Vorsicht ist jedoch bei bestimmten Vorerkrankungen geboten: Menschen mit Gicht oder schweren Nierenerkrankungen sollten den Verzehr vorher mit einem Arzt abklären, da Purine den Harnsäurespiegel beeinflussen können.
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Traditionell endet die Spargelernte am 24. Juni, dem Johannistag. Bis dahin bleibt viel Zeit, das Gemüse vielseitig zuzubereiten. Ernährungsexperten empfehlen leichte Methoden wie Dünsten, schonendes Braten mit wenig Öl oder die Zubereitung im Airfryer. Kombiniert mit magerem Geflügel oder Fisch bleibt es ein figurfreundlicher Genuss.
Da die Preise mit dem steigenden Angebot im Mai voraussichtlich noch etwas sinken, wird Spargel in den kommenden Wochen nicht nur das gesündeste, sondern auch ein wirtschaftliches Gemüse für ernährungsbewusste Haushalte.
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