Die Baader Bank hebt ihr Kursziel für die EVN-Aktie von 27,9 auf 31,1 Euro an und vergibt ein "Reduce"-Rating. Die Experten begründen: "Nach unserer Hochstufung der Aktie auf Kaufen im vierten Quartal 2024 und der darauffolgenden Kursrallye im Jahr 2025 glauben wir nun, dass das Aufwärtspotenzial begrenzter geworden ist, was eine automatische Herabstufung auf Reduzieren (Aufwärtspotenzial unter 10 Prozent) erforderlich macht."
EVN (
Akt. Indikation: 28,30 /28,35, -1,31%)
In einem Interview im hauseigenen UBM-Magazin gibt sich CEO Thomas G. Winkler zurückhaltend, was die Erwartungen für die heimische Immobilien-Branche in 2026 betrifft. Er meint: "Für 2026 erwarte ich mir, dass es insgesamt noch einmal ein eher schwieriges Jahr wird. Das trifft zwar nicht nur auf die Immobilienbranche zu, aber 3 Jahre Rezession, geopolitische Unsicherheiten und die aktuelle politische Diskussion helfen nicht." Er meint aber auch: "Ein Sprichwort sagt, dass nach Regen Sonnenschein kommt. Das gilt auch für Krisen. Je länger sie dauern, umso wahrscheinlicher ist es, dass sie eher früher als später zu Ende gehen." Solange die Krise aber anhält und sich Banken und Investoren vorsichtig verhalten, gilt für Winkler die Maxime "Liquidität vor Profitabilität". Er betont aber, dass es der UBM im Q3/25 gelungen sei, Liquidität UND Profitabilität zu präsentieren. Bei UBM sei man gerade mitten im Anpassen des Geschäftsmodells und laut Winkler sind erste Ergebnisse "ermutigend". "Die Verbesserungen, vor allem bei den Baukosten und der Verlagerung der Baustelle in die Fabrik, müssen konsequent im Neuen Jahr fortgesetzt und ergänzt werden," sagt er. Die verhaltene Zahl der Bauanträge der vergangenen Jahen wird sich nach Meinung von Winkler auch 2026 nicht ändern: "Es gibt keine Anreize – im Gegenteil: Es scheint, als ob die Politik vergessen hätte, dass die Entwickler dem Bau die Aufträge geben."
UBM (
Akt. Indikation: 20,50 /20,80, 2,23%)
Laut einer Studie von EY hat sich der Börsenwert der 100 wertvollsten börsennotierten Unternehmen seit Ende 2024 um 23 Prozent bzw. mehr als zehn Billionen US-Dollar auf den neuen Rekordwert von 54,4 Billionen US-Dollar gesteigert. Von den 100 wertvollsten Unternehmen der Welt haben 60 ihren Sitz in den USA – das ist zwei weniger als zu Jahresbeginn. Das wertvollste Unternehmen der Welt war zum Jahresende 2025 der Chipkonzern NVIDIA, dessen Marktkapitalisierung im Jahresverlauf um 38 Prozent auf 4,5 Billionen US-Dollar gestiegen ist. Damit ist NVIDIA fast doppelt so viel wert wie alle DAX 40 Unternehmen zusammen, deren kumulierter Börsenwert zum Jahresende bei 2,5 Billionen US-Dollar lag. Die weiteren Top-10 bilden Apple, Alphabet, Microsoft, Amazon, Meta, Broadcom, Saudi Aramco, Tesla und TSMC. Die Zahl der europäischen Unternehmen unter den Top 100 sank im vergangenen Jahr von 18 auf 17, die Zahl der asiatischen stieg von 17 auf 19. Deutschland ist derzeit wie schon zu Jahresbeginn mit drei Unternehmen im Top-100-Ranking vertreten. SAP liegt mit einem Börsenwert von 285 Mrd. US-Dollar auf Rang 45, Siemens belegt mit 218 Mrd. US-Dollar Rang 73 und die Allianz mit 174 Mrd. US-Dollar Rang 98. Es befindet sich kein österreichisches Unternehmen unter den Top 100.
(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 08.01.)
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