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DAX-Analyse am Morgen: Wenn Kräfte freigesetzt werden ... (Marc Schmidt)


Das deutsche Leitbarometer hat gestern zunächst den Schwung vom Vortag mitgenommen und sich intraday auf 10.794 Punkte verbessert. Die Kraft reichte schlussendlich aber nicht aus, um den DAX auch zur Xetra-Glocke über die 10.650er-Hürde zu tragen. Formell bleibt also noch der „Deckel drauf“.

Doch welche Kräfte freigesetzt werden können, wenn eine ausgeprägte Schiebephase plötzlich aufgelöst wird, das erleben wir gerade an der Wall Street:

ch846900_20161111In nur vier starken Sitzungen hat der Dow Jones nämlich eine Distanz von knapp 1.000 Punkten (+5,5%) überbrückt und gestern sogar ein neues Allzeithoch (18.874 Zähler) erreicht. Berücksichtigen wir nun, dass der DAX bereits seit 66 Handelstagen zwischen 10.200 und 10.800 Punkten festhängt, dann sollte es für die Kurse eigentlich ein Leichtes sein, weiter nach oben zu kommen. Grundsätzlich gibt es an dieser Einschätzung auch wenig zu rütteln, was allerdings fehlt, sind klare Signale – und die werden frühestens bei einem Schlusskurs oberhalb von 10.650 (August-Abwärtstrendgerade) aktiviert.

Nur wenig darüber lauert dann bei 11.000 das nächste Bollwerk, das im ersten Anlauf nur schwer zu knacken sein wird. Immerhin hat der DAX nun wieder ein paar veritable Unterstützungen (10.550, 10.485 und 10.300) im Rücken. Alles in allem sind das nicht die schlechtesten Voraussetzungen, um doch noch eine Jahresendrallye zu starten.

20161111a

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Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets



(11.11.2016)

Kraft , seitwärts, (© Tanja Stroschneider)


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Marc Schmidt

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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