Schwache US-Konjunkturdaten hatten am Vortag zwar für eine vorübergehende Stabilisierung nebst Dax-Ständen oberhalb von 10.450 Punkten gesorgt, da eine US-Zinserhöhung in der kommenden Woche damit nochmal ein Stück unwahrscheinlicher wird.
Nichtsdestotrotz sieht sich der heimische Leitindex am Freitag wieder mit deutlichen Abschlägen konfrontiert. Am heutigen Hexensabbat sind vor allem große Adressen daran interessiert, die auslaufenden Terminkontrakte sämtlicher Produktgattungen in für sie vorteilhafte Preiszonen zu bugsieren. Letztere scheinen offensichtlich in südlich gelegenen Kursregionen zu liegen.
Als weiterer Belastungsfaktor fungiert die Deutsche Bank, deren Anteilsscheine - anlässlich einer 14 milliardenschweren Vergleichsvorschlages der US-Justiz - mehr als acht Prozent einbüßen müssen. Und auch die Wallstreet sorgt zur Eröffnung nicht wirklich für Entspannung. Die US-Indizes starten samt und sonders hinter roten Vorzeichen und weiten ihre Verluste zur Stunde aus.
In der Folge verliert auch der deutsche Aktienindex weiter an Boden und verbilligt sich derzeit um 1,4 Prozent auf 10.288 Punkte. Der Euro zeigt bei aktuell 1,1179 US-Dollar einen Abschlag von 0,6 Prozent. Gold fällt indes 0,4 Prozent auf momentan 1.308 US-Dollar je Feinunze.