Just in dieser Preisregion findet sich eine charttechnisch hochsignifikante Unterstützungsregion, die auch heute - im Zuge der derzeit zu beobachtenden Konsolidierungsbewegung – einem erneuten Test unterzogen wird. Knapp oberhalb besagter Marke findet sich der seit Anfang Juli intakte Aufwärtstrend, während nur unweit unterhalb der übergeordnete Abwärtstrend aus dem Frühjahr 2015 verläuft. Sollte diese Support-Region nachhaltig unterschritten werden, würde die erst in der zurückliegenden Woche vollzogene Trendwende bereits wieder zur Disposition stehen. Letzteres gilt aus charttechnische Sicht umso mehr, wenn dies per monatlichem Schlusskurs der Fall sein sollte (Big Picture). Neuer Druck kommt am Freitag-Nachmittag von der anderen Seite des Atlantiks. Auch an der Wallstreet stehen die Zeichen nach einer zuletzt nicht enden wollenden Rekordjagd auf Konsolidierung. Entsprechend schwach eröffnen die US-Aktienindizes, die denn auch den heimischen Aktienmarkt wieder gen Süden führen.
Zur Stunde notiert der Dax bei 10.505 Punkten 1,0 Prozent leichter. Der Euro verliert derweil 0,3 Prozent auf 1,1321 US-Dollar. Gold verbilligt sich am späten Nachmittag um 0,7 Prozent auf knapp 1.344 US-Dollar je Feinunze.