Gut nachvollziehbar angesichts der bevorstehenden Veröffentlichung eines derartigen Impulsgeberschwergewichts wie die Nonfarm Payrolls. Und der offizielle monatliche US-Arbeitsmarktbericht gibt dann tatsächlich auch die Initialzündung für einen weiteren Aufwärtsschub. So wurden mit 255.000 neuen Jobs (ex Agrar) im Juli wesentlich mehr Erwerbsstellen geschaffen als zuvor erwartet. Der Konsens lag zuvor bei lediglich 180.000 neuen Arbeitsverhältnissen.
Damit präsentiert sich der amerikanische Arbeitsmarkt in einer robusten Verfassung. Entsprechend stark fällt die Reaktion an den Finanzmärkten aus, da trotz der überraschend positiven Zahlen kaum noch mit einer zeitnahen Zinserhöhung seitens der US-Notenbank gerechnet wird. Vielmehr werden die Daten in Kombination mit dem jüngsten Rücksetzer für einen neuerlichen Einstieg auch am deutschen Aktienmarkt genutzt. Flankiert wird die Aufwärtsbewegung hierzulande von der freundlichen Eröffnung der Wallstreet.
In diesem Windschatten kann der Dax am späten Nachmittag kräftig zulegen. Das heimische Börsenbarometer notiert bei derzeit 10.341 Punkten 1,1 Prozent fester. Der Euro verliert dagegen rund 0,6 Prozent auf momentan 1,1057 US-Dollar. Während die Aktienmärkte in den Risk-On-Modus schalten, muss das in unsicheren Zeiten verstärkt angesteuerte Gold entsprechend Federn lassen. Das glänzende Edelmetall verbilligt sich aktuell um 1,7 Prozent auf 1.338 US-Dollar je Feinunze.