Bei Tesla Motors (WKN: A1CX3T / ISIN: US88160R1014) bleibt alles beim Alten. So lange Investoren der Meinung sind, dass die Zukunftsvisionen des Gründers und Konzernchefs Elon Musk irgendwann Wirklichkeit werden, kann das Unternehmen Verluste anhäufen.
Quelle: de.4-traders.com
Im zweiten Quartal wies der kalifornische Elektrowagenbauer einen Nettoverlust in Höhe von 293,2 Mio. US-Dollar aus, nach einem Minus von 184,2 Mio. US-Dollar im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der 13. Quartalsverlust in Serie. Nach sechs Monaten liegt der Verlust in 2016 bei 575,5 Mio. US-Dollar. Immerhin konnten die Umsatzerlöse um 33 Prozent auf 1,27 Mrd. US-Dollar nach oben geschraubt werden. Noch überzeugter zeigten sich Investoren angesichts der Aussichten, die Musk einmal mehr präsentierte.
Chart: finanztreff.de
Während die Produktion der Modelle „S“ und „X“ in der zweiten Jahreshälfte 2016 auf rund 50.000 Autos gesteigert werden soll, will man bereits 2018 eine jährliche Produktion von 500.000 Fahrzeugen vorweisen können. Neben dem Bau der „Gigafactory“ für Batterien und der vor wenigen Tagen verkündeten SolarCity-Übernahme, die Tesla zu einem Ökostromanbieter machen soll, sind dies ambitionierte Projekte, die Tesla angeht, ohne überhaupt die Probleme mit der stotternden Produktion endgültig in den Griff bekommen zu haben. Die jüngsten Negativschlagzeilen in Sachen Sicherheit der Autos kann man derzeit ebenfalls wenig gebrauchen. Neben den Wachstumsaussichten und den Versprechungen von Konzernchef Musk bleiben damit auch die Risiken enorm. Daher sollte man als Tesla-Investor starke Nerven mitbringen.
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