Zudem gelang der Sprung über die wichtige 10.000-Punkte-Marke. Des Weiteren läuft im Augenblick der Versuch, den nächsten Widerstand bei 10.100 Zählern zu erobern. Dennoch kann noch nicht von einer Trendwende gesprochen werden.
Eine weitere Hürde, die momentan noch zu hoch liegt, ist der übergeordnete und aus dem Jahr 2015 stammende Abwärtstrend bei 10.520 Punkten. Erst darüber könnte die ehemalige mittelfristige Aufwärtstrendlinie bei derzeit 11.200 Zählern ins charttechnische Visier genommen werden.
In den zurückliegenden Wochen und Monate hatte der gewichtete 40-Wochen-Durchschnitt sämtliche Hoffnungen auf eine baldige Trendumkehr zunichte gemacht. Solange die besagte Glättungslinie gen Süden zeigt, ist der DAX aus Sicht der technischen Analyse noch nicht aus dem Gröbsten heraus.
Bei einem neuerlichen Wochenschlusskurs unterhalb der psychologischen Marke bei 10.000 Punkten sollte durchaus ein weiterer Test des seit März 2009 intakten mittelfristigen Aufwärtstrends bei momentan 9.305 Zählern in Betracht gezogen werden. Dieser Chartmarke war es zuletzt zu verdanken, dass der Kursfahrstuhl nicht weiter nach unten rasen konnte.