Auf diesem Weg konnten im Februar zwei wichtige Schritte gemacht werden. Im Big Picture auf Monatsbasis hatte der Goldpreis im Februar zum einen den aus dem Jahr 2012 stammenden Abwärtstrend überwinden und zum anderen den langfristigen Aufwärtstrend zurückerobern können. Allerdings steht dem Glück der Anleger noch ein Widerstand im Weg. Es handelt es sich hierbei um die horizontale Kursbarriere bei 1.263/1.273 USD. Oberhalb dieser Hürde wäre die Trendumkehr in trockenen Tüchern. Zudem hat der gewichtete 200-Tage-Durchschnitt mittlerweile signifikant nach oben gedreht, was die Annahme weiter steigender Notierungen untermauert. Dennoch sollte ein beherzter Sprung über den besagten Widerstand abgewartet werden.
In diesem Fall könnte es dann in Richtung des Preisbereichs bei rund 1.500 USD gehen. Bei der Kurszielberechnung wurde die derzeitige Schiebezone berücksichtigt, die nach unten durch die Unterstützung bei 1.041/1.046 USD begrenzt wird. Zuvor liegt im Monatschart jedoch die waagerechte Trendgerade bei 1.430 USD.
Bleibt ein Ausbruch aus der Preisspanne nach oben aus, müsste mit einem Abstecher gen Süden gerechnet werden. Die eingangs erwähnte langfristige Abwärtstrendlinie bei aktuell 1.170 USD könnte dann das charttechnische Ziel sein. Nur wenige Dollar darunter, bei momentan 1.165 USD liegt im Tageschart die 200-Tage-Glättungslinie.