Doch am 18. April konnten die psychologische Marke bei 10.000 Zählern, der fallende gewichtete 200-Tage-Durchschnitt bei aktuell 10.046 Punkten sowie das 50%-Fibonacci-Retracement bei 10.065 Zählern nachhaltig überwunden werden. Prompt ging es in Richtung der oberen Abwärtstrendkanallinie bei 10.295 Punkten. Diese Hürde konnte, wie auch das 38,2%-Fibonacci-Niveau bei 10.385 Zählern, übersprungen werden. Nun wartet der nächste Kreuzwiderstand bei 10.785/10.790 Punkten auf die Bullen. Dieser besteht aus dem 23,6%-Retracement und der seit April 2015 intakten äußeren Abwärtstrendlinie.
Allerdings ist beim DAX der Kursmotor ein wenig heiß gelaufen. Eine technische Konsolidierung würde nach dem jüngsten Kraftakt nicht allzu sehr überraschen. Korrekturpotenzial bestünde bis in den Bereich bei 10.385/10.295 Zählern. Bei einer unerwarteten Rückkehr in den Trendkanal müsste dann mit einem Test der neuen Unterstützungszone bei 10.000/10.065 Zählern gerechnet werden.