In den vergangenen Wochen konnte ein Großteil der Verluste wettgemacht werden. Dennoch dominiert der übergeordnete Abwärtstrend.
Ganz zu Beginn des Börsenjahres 2016 war der S&P 500 gehörig unter Druck geraten. Der bis dato gestiegene gewichtete 40-Wochen-Durchschnitt, die psychologische Unterstützung bei 2.000 Zählern sowie das 23,6%-Fibonacci-Retracement bei 1.884 Punkten wurden von den Bären überrannt. Erst die Schiebezone bei 1.807/1.819 Zählern konnte die Talfahrt aufhalten.
Die genannten Chartmarken konnten mittlerweile zurückerobert werden. Allerdings besteht noch kein Grund zur übertriebenen Freude. Die obere Trendlinie des seit Mai 2015 intakten Abwärtstrendkanals bei aktuell 2.094 Punkten sowie die historischen Höchststände bei 2.120/2.137 Zählern stehen derzeit noch dem Glück der Anleger im Weg. Erst wenn diese charttechnischen Steine aus dem Weg geräumt sind, könnte es auf dem New Yorker Börsenparkett weiter aufwärts gehen.