- Für Unruhe hatten Aussagen einiger Mitglieder der US-Notenbank gesorgt.
- Hierzulande gab es zuletzt positive Konjunkturdaten. Der Export ist stärker gestiegen als erwartet. Zudem wird in Deutschland deutlich mehr gebaut. Die Genehmigungen für den Bau von Wohnungen lag auf dem höchsten Stand seit zehn Jahren.
Ausblick:
- In der kommenden Woche stehen einige wichtige Konjunkturdaten im Kalender. Dazu zählen vor allem die Zahlen zur Industrieproduktion in den USA und der Eurozone. Darüber hinaus werden jenseits des Atlantiks die Einzelhandelsumsätze veröffentlicht. Des Weiteren werden die wöchentlichen US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe erwartet.
- In den USA eröffnet der Aluminium-Hersteller Alcoa traditionell die Berichtssaison.
Charttechnik
- Der deutsche Leitindex hatte am ersten Handelstag im April die technische Gegenbewegung beendet. Zuerst wurde der kurzfristige Aufwärtstrend unterschritten. Anschließend fiel das 61,8%-Fibonacci-Retracement bei 9.741 Punkten der Angebotsseite in die Hände.
- Nun könnte es für den DAX in Richtung der unteren Abwärtstrendkanallinie bei momentan 9.150 Zählern gehen. Die fallende mittelfristige gewichtete 200-Tage-Durchschnittslinie sowie die kurzfristigen gen Süden zeigenden gewichteten 10 und 20-Tage-Glättungslinien bei aktuell 9.780 bzw. 9.671 Punkten unterstützen diese Annahme. Die genannten gleitenden Durchschnitte in Kombination mit dem 61,8%-Fibonacci-Niveau stellen nun Widerstände dar.
Aktuell
- Am Freitag kann der deutsche Aktienindex einen guten Teil des im Wochenverlauf verlorenen Terrains wieder gut machen und nimmt am Nachmittag die Marke von 9.700 Punkten ins Visier.
- Abzuwarten bleibt, wie nachhaltig angesichts des jüngsten Rücksetzers die derzeit vor allem technisch bedingte Gegenbewegung ausfällt. Zur Stunde notiert der Dax bei 9.645 Punkten 1,2 Prozent fester.