Im Gegensatz zum großen Konkurrenten RWE (WKN 703712) konnte E.ON (WKN ENAG99) seinen Anteilseignern mit 50 Cent je Aktie für 2015 eine stabile Dividende versprechen. Auch sonst wartete E.ON trotz eines Rekordverlustes für das abgelaufene Geschäftsjahr mit einigen Hoffnungsschimmern mehr auf.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag mit 7,6 Mrd. Euro am oberen Rand der eigenen Schätzungen und sogar leicht über den Markterwartungen. Dagegen sorgten milliardenschwere Wertberichtigungen auf konventionelle Kraftwerke für einen Rekordverlust von 7,0 Mrd. Euro. Bereits im Vorjahr hatte das DAX -Unternehmen ein Minus von 3,2 Mrd. Euro ausweisen müssen. Der nachhaltige Konzernüberschuss lag jedoch bei 1,6 Mrd. Euro.
Für das Geschäftsjahr 2016 hat das Management angesichts eines anhaltend schwierigen Marktumfelds jedoch weitere Ergebnisrückgänge in Aussicht gestellt. Auch in Sachen Dividende müssen sich die Anteilseigner auf eine etwas geringere Großzügigkeit einstellen. Schließlich gilt es herauszufinden, wie die nun getrennten Unternehmen – E.ON mit seinen Zukunftsfeldern wie Erneuerbare Energien und Uniper mit dem traditionellen Kraftwerksgeschäft – funktionieren.
Sowohl für E.ON als auch für RWE bleibt das Umfeld schwierig. Neben den wegbrechenden Geschäften in der konventionellen Stromerzeugung sorgt auch die Politik mit einem unsicheren Regulierungsumfeld für Belastungen. Wenn es jedoch für Investoren einer der deutschen Versorger sein muss, dann scheint E.ON derzeit die Nase vorne zu haben. Für Anleger, die gehebelt auf steigende Kurse der E.ON-Aktie setzen möchten, ist das Produkt mit der WKN VS4TKY sehr interessant. E.ON-Shorties setzen derweil auf das Hebelprodukt mit der WKN VS8EJA.
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Bildquelle: Pressebild Dominik Zehatschek/E.ON
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