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Investmentidee: Das iPhone 6 sorgt bei Apple für Gewinne (Heiko Geiger)


Der IT-Gigant hat für das erste Quartal 2015 positive Zahlen veröffentlicht. Apple verzeichnete einen Gewinn von 12,5 Mrd. EUR und konnte damit das gute Ergebnis aus dem vorherigen Quartal bestätigen. Besonders gut hat sich das Geschäft mit Iphones entwickelt. Das Smartphone verkaufte sich von Januar bis März mehr als 60 Millionen mal, was einen Anstieg von 40% im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Apple profitiert von seiner Strategie, keine Billig-Iphones anzubieten und stattdessen auf das lukrative Iphone 6 zu bauen. Nicht nur im Heimatmarkt USA verkauften sich die Mobiltelefone gut, sondern auch in Schwellen- und Entwicklungsländer stieg der Absatz stark an. Allerdings könnte die zunehmende Abhängigkeit Apples vom Verkaufserfolg ihres Iphones auf Dauer problematisch für den Konzern werden. Würden die Verkaufszahlen ihres Premiumsmartphones einbrechen, könnte dies auch empfindliche Gewinneinbußen nach sich ziehen. Aber nicht nur Iphones wurden stärker als im Vorjahr abgesetzt, auch MacBooks und iMacs verkauften sich besser als im Vorjahr. Während der PC-Markt weiter schrumpft, legten die Verkäufe der Mac-Computer gegen den allgemeinen Branchentrend um 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu. Allerdings schrumpfte die Tabletsparte um 23 Prozent auf 12,6 Mio Stück. Apple Chef Tim Cook sah den Grund mehr in der internen Konkurrenz in Form vom Iphone 6 Plus und dem MacBook Air als in Produkten von externen Tabletanbietern. 

Nicht enthalten in den Geschäftszahlen waren die Verkaufszahlen für die Apple Watch, die erst im April auf den Markt kam. Bis zu 3 Mio Exemplare könnten in der ersten Woche verkauft werden, was Apple schon zum Start als Marktführer in dem noch jungen Smartwatch-Markt etablieren würde. Allein zwei Milliarden Dollar könnten mit den vorbestellten Exemplaren eingenommen werden. Aktuell leidet der Branchenführer jedoch an Lieferengpässen und kann die Nachfrage nicht bedienen. Bis Ende Juni könnte Apple diese Probleme in den Griff bekommen haben und mit der Uhr damit auch in weiteren Ländern in den Verkauf gehen. Besonderes Augenmerk sollte innerhalb der Produktfamilie auf die Edition-Version der Apple-Watch gelegt werden. Obwohl die 11.000 EUR teure Uhr nur einen Produktanteil von einem Prozent aufweist könnte sie aufgrund ihrer hohen Marge für bis zu 50 Prozent der Gewinne sorgen. Fraglich bleibt, ob sich eine so teure Uhr gegen klassische Luxusuhren durchsetzen kann. Vor allem wenn beinahe jährlich neue Versionen der Apple Watch lanciert werden.

Trotz ungünstiger Währungskurse konnte Apple im Gegensatz zu vielen anderen US-Unternehmen auch in Europa ein Wachstum verzeichnen: Die Erlöse stiegen um zwölf Prozent auf 12,2 Milliarden Dollar. Auch in Asien konnte sich Apples Wachstum weiter fortsetzen. Im Vergleich zum Vorjahr steigerte der Tech-konzern seinen Umsatz um 71 Prozent auf 16,8 Milliarden Dollar. Das Riesenreich ist nun nach dem amerikanischen Kontinent der umsatzstärkste Markt für Apple.

Neben den nackten Zahlen, die für eine gute Arbeit des Unternehmens sprechen, könnten in Zukunft auch wieder neue Innovationen für Revolutionen im Technologiesektor sorgen. Was bereits das Iphone im Mobilfunk vorgemacht hat, könnte sich in Zukunft auch im Automobilsektor wiederholen. Nachdem Apple verstärkt in den Bereich Elektroautomobilität investiert hat und Mitarbeiter bei Tesla abgeworben hat, gehen Branchenkenner von einem Einstieg Apples in das Automobilgeschäft aus. Allerdings könnten Konkurrenten, wie Google im Entwicklungsprozess weiter sein. Google könnte Android M, die nächste große Android-Version, direkt in Autos verbauen und damit einen Vorteil erreichen. Mit dem neuen Betriebssystem könnte Google im Auto quasi autonom und ein sogenanntes ''Stand-Alone-System'' im fahrbaren Untersatz werden.

Da der weitere Kursverlauf von Apple von einer Vielzahl konzernpolitischer und ökonomischer Faktoren abhängig ist, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen können jederzeit anders verlaufen als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können. Darüber hinaus muss bedacht werden, dass die Konkurrenten Google und Facebook sowohl ähnliche Services, als auch ähnliche Endgeräte anbieten und somit auf Dauer als Substitut zu Apple betrachtet werden müssen.



(30.04.2015)

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iPhone 6 und iPhone 6 Plus, Apple Hadrian / Shuttersto, (© www.shutterstock.com)


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