Übersichtsseite Blogs

>> zur Startseite mit allen Blogs

Blogger

 

Eine Woche Urlaub hat an meiner Wahrnehmung der Märkte rein gar nichts geändert (W...

Eine Woche Urlaub hat an meiner Wahrnehmung der Märkte rein gar nichts geändert. Die Corona-Angst wabert weiter durch die Gegend, die Märkte zeigen sich herzlichst unbeeindruckt. Die Börsen beeilen sich positive Nachrichten und Stimmungsindikatoren als Vorzeichen einer U- wenn nicht gar V-förmigen Entspannung zu interpretieren und negieren Arbeitslosenzahlen, Kündigungswellen und steigende Sparraten, allesamt negative Vorzeichen für eine rasche Erholung der Gesamtwirtschaft, vor allem des privaten Konsums. An den Devisenmärkten legen die Safe Havens leicht zu, den Greenback lockt allerdings nicht einmal mehr die Maskerade Donald Trumps aus der Reserve. Kein Wunder also, dass EUR/USD - aktuell bei rund 1,1330 - vorsichtig ausgedrückt als "scheintot" zu bewerten i...     » Weiterlesen


 

Putin-Perpetual (Willibald Katzenschlager, LLB Österreich)

Der "Putin-Perpetual" (Russlands Staatschef hatte sich durch eine Verfassungsänderung die Chance auf zwei weitere Amtsperioden, also theoretisch bis ins Jahr 2036, ermöglichen lassen) wurde gestern erfolgreich lanciert und das neue Sicherheitsgesetz in Hongkong trug erste Früchte - es kam zu reihenweisen Verhaftungen von Demonstranten. Soweit zur politischen Ecke, die (vorerst?) keinerlei Auswirkungen auf die Märkte mit sich brachte, der Hang Seng Index legte im Fahrwasser der chinesischen Börsen sogar deutlich zu. Allgemein ist von Euphorie trotz weltweit überraschend positiven Konjunkturindikatoren (in der Mehrheit aber umfragebasiert, das ist der Haken daran) aber kaum etwas zu merken. Das ist nur zu verständlich, wenn man bedenkt, dass die Corona-Werte nach wie vor wi...     » Weiterlesen


 

Für den heutigen Tag sind Reden von insgesamt fünf US-Notenbankern angekündigt ......

Die erste Hälfte dieses bemerkenswerten Jahres 2020 wäre also beinahe geschafft. Ersparen Sie mir bitte einen Rückblick und die damit verbundenen Schwierigkeiten, das Geschehene in veröffentlichungsfähige Worte zu fassen... Immerhin bleibt ja die Hoffnung, dass es eigentlich nur mehr aufwärts gehen könnte - und genau diese Hoffnung wurde gestern durch exorbitant positiv ausgefallene Wirtschaftsdaten in den USA bestärkt. Die "Schwebenden Hausverkäufe", also die noch offenen Immobilienverkäufe, sprangen im Mai um gar 44 % an, ein Vielfaches von dem von Analysten erwarteten Wert. Sie befinden sich damit immer noch klar unter dem Vor-Corona-Wert, deuten jedoch auf eine wesentlich raschere Erholung der Wirtschaftstätigkeit hin, als bisher befürchtet wo...     » Weiterlesen


 

Entspannt, geradezu "gechilled" gehen die Märkte ins Wochenende (Willibald Katzens...

Entspannt, geradezu "gechilled" gehen die Märkte ins Wochenende. Die westlichen Börsen erlaubten sich gestern einen vorsichtig optimistischen Tagesverlauf und schlossen mehrheitlich mit einem zarten Grün. Tokio zieht heute nach dem gestrigen Schließtag mit und liegt gut 1 % vorne, während in Hongkong weiter Trübsal am Ruder ist und China feiertagsbedingt geschlossen bleibt. Die Devisenpaare liefern hohen Wiedererkennungswert, so entfernt sich EUR/USD vorerst weiter kaum von 1,1200 und der Schweizer Franken wirkt noch immer recht gefragt. Die nächste Woche hält einiges an Entscheidungen und Datenveröffentlichungen bereit, auch der US-Jobreport steht als wichtiger Wasserstandsanzeiger wieder an. In Europa laufen die lokalen Corona-Entwicklungen immer weiter ausei...     » Weiterlesen


 

"Risk off" hilft dem Greenback immer noch, auch wenn die USA Teil des Problems sin...

Hatte ich mich gestern Morgen noch über das Auseinanderklaffen zwischen der Entwicklung der COVID19-Pandemie und der Erwartungshaltung der Märkte gewundert, so hat sich das im Lauf des Tages ziemlich "eingerichtet". Die Eröffnung des Internationalen Währungsfonds (IWF), nun mit knapp 5 % Kontraktion für die weltweite Wirtschaftsleistung 2020 (bisher "nur" - 3 %) zu rechnen, verfehlte ihre Wirkung nicht. Die Börsen legten einen steilen Sinkflug hin (Europa im Schnitt - 3%, Wall Street - 2,5 %), die üblichen Verhaltensmuster des Devisenmarktes griffen ebenfalls. "Risk off" hilft dem Greenback immer noch, auch wenn die USA Teil des Problems sind. Nicht nur die Corona-Thematik steht hier im Fokus, auch die andauernden Überlegungen neue (und höhere) Zölle auf de...     » Weiterlesen


Willibald Katzenschlager

Director, Liechtensteinische Landesbank (Österreich), Sales Trading.

>> https://www.llb.at