Die Bawag Group hat heute das Jahresergebnis für 2025 veröffentlicht. Der Nettogewinn konnte um 13 Prozent gesteigert werden und iegt bei 860 Mio. Euro. Für 2025 soll eine Dividende in Höhe von 6,25 Euro je Aktie ausgeschüttet werden. Auch in den kommenden Jahren soll der Gewinn stetig wachsen. Es wird ein Nettogewinn von mehr als 960 Mio. Euro in 2026, von mehr als 1,1 Mrd. Euro in 2027 und mehr als 1,2 Mrd. Euro in 2028 erwartet, jeweils exklusive potenzieller Akquisitionen, wie die Bank betont. Dies entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) des Nettogewinns von etwa 12 Prozent von 2025 bis 2028.
Auch die weiteren Kennzahlen wurden 2025 verbessert: Der Kernumsatz stieg 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 36 Prozent auf 2,2 Mrd. Euro. Die Risikokosten beliefen sich 2025 auf insgesamt 228 Mio. Euro, verglichen mit 82 Mio. Euro im Jahr 2024. Der Anstieg spiegelt laut Bawag die Vergrößerung des Konzerns wider. Im Vorjahr wurde zudem ein Management Overlay aufgelöst. Die Rendite auf das materielle Eigenkapital (RoTCE) wird mit 26,9 Prozent ausgewiesen (+0,9 Punkte). Zum Jahresende lag die pro-forma harte Eigenkapitalquote (CET1) bei 14,6 Prozent und damit über dem eigenen CET1‑Ziel von 12,5 Prozent, mit einem Überschusskapital von 468 Mio. Euro. Anas Abuzaakouk, CEO der Bawag Group, kommentiert: "2025 war ein Jahr des Wandels, in dem wir den Grundstein für eine paneuropäische und US-amerikanische Bankengruppe gelegt haben. Trotz der Rekordergebnisse 2025 haben wir die besten Jahre noch vor uns. Die seit 2012 verfolgte Strategie bleibt unverändert: geduldig und diszipliniert agieren, fokussiert bleiben und eine Mentalität der kontinuierlichen Verbesserung leben. Unsere Resilienz zeigt sich in unserer Fähigkeit, konsequent Ergebnisse zu liefern und sich jedes Jahr zu verbessern."
Bawag (
Akt. Indikation: 139,30 /139,60, 3,22%)
Die A1 Telekom Austria Group hat die Umsatzerlöse im Jahr 2025, angetrieben durch das Wachstum der Dienstleistungs- und Endgeräteumsätze, um 3 Prozent auf 5.577 Mio. Euro gesteigert. Das EBITDA wurde um 2 Prozent auf 2.062 Mio. Euro verbessert, es konnten alle Länder außer Österreich und Slowenien eine EBITDA-Steigerung erzielen, informiert das Unternehmen. Deputy-CEO Thomas Arnoldner zum Österreich-Geschäft: "In Österreich sahen wir ein äußerst wettbewerbsintensives und herausforderndes Umfeld, dem wir mit gezielten Investitionen, einer klaren Ausrichtung auf ausgewählte Kundensegmente, strikter Kostenkontrolle und kontinuierlicher Transformation begegnet sind, um unsere Relevanz für die Kunden sicherzustellen - diesen Kurs werden wir auch 2026 fortsetzen. Wir werden außerdem den Ausbau der Glasfaser- und 5G-Netze sowohl in Österreich als auch international weiter vorantreiben." Das EBIT ging im abgelaufenen Jahr aufgrund höherer Abschreibungen auf Nutzungsrechte und eines veränderten Asset-Mix um 1,1 Prozent auf 852 Mio. Euro zurück, das Periodenergebnis um 2,2 Prozent auf 613 Mio. Euro. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 wird ein Umsatzwachstum von insgesamt 2 bis 3 Prozent in Aussicht gestellt, wobei der Großteil dieses Wachstums aus höheren Umsatzerlösen aus Dienstleistungen resultieren dürfte, so das Unternehmen. Die Investitionen vor Spektrum werden sich voraussichtlich auf rund 750 Mio. Euro belaufen.
In einer Kurzmitteilung zu den Telekom-Zahlen meinen die Analysten von Raiffeisen Research: "Telekom Austria beendete das Geschäftsjahr 2025 mit einem soliden Umsatzplus sowie einem EBITDA, das knapp hinter den Erwartungen blieb. Auch im laufenden Geschäftsjahr 2026 soll das Wachstum von den internationalen Märkten getrieben werden."
Telekom Austria (
Akt. Indikation: 9,52 /9,60, -0,10%)
Aktienkäufe: Kontron-Aufsichtsrat Fu-Chuan Chu hat Aktien-Zukäufe gemeldet, und zwar diesmal 75.000 Stück zu je 22,1 Euro, wie aus einer Meldung hervorgeht. Die Käufe wurden am 9. Februar mit der ihm zuzurechnenden Ennoconn International Investment getätigt.
Kontron (
Akt. Indikation: 23,12 /23,22, -0,39%)
Research: Die Analysten der Baader Bank halten die Polytec-Aktie für fair bewertet und bestätigen das Kursziel in Höhe von 4,06 Euro und die erst kürzlich vergebene Reduce-Empfehlung. Verschiedene Bewertungsmethoden, darunter die Sum of the parts-Analyse und das Discounted-Cashflow-Modell (DCF), deuten auf ein Aufwärtspotenzial von +17 Prozent bzw. +40 Prozent hin, so die Analysten. Sie streichen Polytecs Ambitionen, den Non-Automotive-Sektor zu stärken, als positiv hervor. Bekanntlich plant Polytec, den Umsatz außerhalb des Automobilsektors innerhalb der nächsten 3 bis 5 Jahre auf 30 Prozent (zuletzt ca. 10 Prozent) zu steigern, um die Zyklizität im Automobilsektor abzumildern. "Weniger Autos, dafür mehr intelligente Kunststoffe könnten die Lösung sein," so die Baader-Analysten.
Polytec Group (
Akt. Indikation: 3,87 /3,95, 2,62%)
Mit 1. Juli 2026 übernimmt Martin Hauer die Funktion des Generaldirektors in der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien und der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien. Er folgt damit auf Michael Höllerer, der wie berichtet mit 1. Juli 2026 die Position des CEO der Raiffeisen Bank International übernimmt. Martin Hauer hat seit seinem Eintritt im Jahr 2011 verschiedene Managementpositionen innerhalb der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien und der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien inne.
RBI (
Akt. Indikation: 42,80 /42,88, -0,97%)
(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 11.02.)
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