Die Österreichische Post hat im 1. Halbjahr 2025 Umsatzerlöse in Höhe von 1.488,1 Mio Euro erwirtschaftet, das ist 1,1 Prozent unter dem Niveau von 2024, in dem das Unternehmen positive Effekte aus Wahlen und Währungverbuchte. "Eine insgesamt solide und widerstandsfähige Entwicklung", fasst CEO Walter Oblin bei der Pressekonferenz zusammen. In der Division Brief & Werbepost ging der Umsatz im 1. Halbjahr 2025 im Vergleich zum ersten Halbjahr 2024 um 5,9 Prozent zurück. In der Division Paket & Logistik stiegen die Umsatzerlöse im Halbjahresvergleich um 1,5 Prozent zu 2024. Die Division Filiale & Bank zeigte einen Umsatzrückgang von 1,2 Prozent. Ein leichter Anstieg bei den Filialdienstleistungen konnte den Rückgang im Finanzdienstleistungsgeschäft durch das gesunkene Leitzinsniveau nicht vollständig kompensieren. Das EBITDA reduzierte sich um 5,7 Prozent auf 199,4 Mio. Euro und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ging um 11,0 Prozent auf 94,0 Mio Euro zurück. Ein Ergebnisrückgang im Briefgeschäft und eine geringere Profitabilität in Südost- und Osteuropa sowie der Türkei steht einer Ergebnisverbesserung in der Division Filiale & Bank gegenüber. Die 2020 gegründete bank99 hat mit ihren rund 300.000 Kund*innen in Österreich positiv zum Gesamtergebnis beitragen. "Konkret wurde eine schwarze Null bei der bank99 geschafft. Das Geschäftsmodell funktioniert", so Oblin. Unterm Strich ergab sich ein Periodenergebnis im ersten Halbjahr 2025 von 68,4 Mio Euro (–12,8 Prozent). Für 2025 peilt die Österreichische Post Umsatzerlöse am Niveau des Vorjahres an. Nach dem 1. Quartal stellte die Post noch ein Wachstum beim Umsatz in Aussicht. Beim Ergebnis (EBIT) erwartet die Post im Jahr 2025 weiterhin eine Größenordnung von 200 Mio. Euro zu erreichen. „Im herausfordernden Umfeld werden zusätzliche vertriebs- und kostenseitige Schritte gesetzt, um unsere Stabilität auch 2025 zu erhalten“, sagt Walter Oblin. Die neue Strategie wird derzeit umgesetzt. Wie im Mai kommuniziert, will man mehr als Post sein und künftig neben Post- und Bank-Dienstleistungen auch Mobilfunk-Services (Start Mitte 2026) anbieten. Laut Walter Oblin will man sich zwar jetzt auf Post, Bank und Mobilfunk fokussieren, es gibt aber Ideen, das Dienstleistungs-Angebot noch weiter auszubauen, wie er sagt. Zudem wird es eine geografische Ausweitung geben, aktuell etwa nach Georgien, Usbekistan und Aserbaidschan. Somit sollen Synergien in der gesamten Gruppe genutzt werden. Und schließlich soll die attraktive Kostenposition durch operative Exzellenz gehalten werden.
Seitens der Analysten von Raiffeisen Research heißt es in einer Kurzmitteilung zu den Post-Zahlen: "Nach dem starken Geschäftsjahr 2024 machen der Österreichischen Post nun makroökonomische Herausforderungen zu schaffen. Folglich wurden jüngst Umsatz- sowie Gewinnrückgänge verzeichnet. Hintergrund der insgesamt negativen Entwicklung war vor allem das starke Vergleichsjahr 2024, in dem man von großen Wahlen in Österreich sowie von positiven Währungseffekten der türkischen Lira profitieren konnte. Der strukturelle Rückgang des adressierten Briefvolumens durch die elektronische Substitution spielte ebenso eine Rolle."
Österreichische Post (
Akt. Indikation: 29,55 /29,70, -3,66%)
Bei AT&S kommt es zu einem Wechsel im Vorstand: CFO Petra Preining zieht sich mit 31. August 2025 als CFO der AT&S AG zurück, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zuzuwenden. Mit dem Ausscheiden von Frau Preining übernehmen interimistisch die leitenden Manager der Bereiche Finance, Controlling und Legal die Agenden der CFO. Der Aufsichtsrat hat eine führende internationale Personalberatungsagentur mit der Suche nach einer geeigneten Nachfolge beauftragt.
AT&S (
Akt. Indikation: 20,20 /20,25, 4,04%)
Die Vienna Insurance Group evaluiert eine Mehrheitsbeteiligung an der Nürnberger Beteiligungs-AG. Die Nürnberger befindet sich aktuell in einem Transformationsprozess und führt Gespräche mit potenziellen strategischen Partnern. Im Rahmen dieser Sondierungen wurde mit der VIG eine exklusive Due Diligence zum möglichen Erwerb einer kontrollierenden Mehrheit von mehr als 50 Prozent an der Gesellschaft vereinbart. „Auf Basis unserer Mehrmarkenstrategie und des in unserer Gruppe etablierten lokalen Unternehmertums bieten wir ideale Voraussetzungen zur Standortsicherung und zum Identitätserhalt für die starke Marke Nürnberger“, führt Hartwig Löger, CEO der VIG dazu aus.
VIG (
Akt. Indikation: 46,80 /47,05, -1,93%)
Die Analysten der UBS stufen die RBI-Aktie von Neutral auf Buy hoch und heben das Kursziel von 20,60 Euro auf 31,00 Euro an. Das Upgrade folgt laut Analysten auf die starken operativen Ergebnisse der RBI im Kerngeschäft (ohne Russland) über die letzten zwölf Monate. Sie heben auch die bedeutenden Schritte der RBI hervor, um die Risikovorsorge für Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit Schweizer-Franken-Krediten in Polen zu beschleunigen.
RBI (
Akt. Indikation: 29,12 /29,20, 2,68%)
Die Analysten von mwb Research stufen Kontron weiter mit Kaufen ein, passen das Kursziel aber von 37,0 auf 36,0 Euro an. Sie meinen: "Kurzfristig erscheint die Dynamik - insbesondere im GreenTec-Bereich - verhalten, doch der Auftragsbestand bleibt solide (Book-to-Bill-Ratio: 1,26x, Auftragsbestand: 2,3 Mrd. EUR). Wir passen unsere Schätzungen leicht nach unten an, sehen jedoch weiterhin erhebliches Aufwärtspotenzial gegenüber dem aktuellen Kursniveau."
Die Analysten von Pareto Securities stufen die Aktie ebenso weiter mit Buy ein und erhöhen das Kursziel von 29,00 auf 30,0 Euro. Kepler stuft die Kontron-Aktie ebenso mit Kaufen ein und hebt das Kursziel von 25,0 auf 30,0 Euroan. Jefferies bestätigt die Kauf-Empfehlung mit Kursziel 27,0 Euro und Warburg ebenfalls das Buy mit Kursziel 28,4 Euro.
Kontron (
Akt. Indikation: 26,04 /26,08, 0,15%)
(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 08.08.)
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