Die Analysten von Raiffeisen Research haben in ihrer August-Überprüfung einige Änderungen an ihrer Top Picks-Liste vorgenommen. Neu dabei ist wieder Palfinger, nachdem die Aktie erst letzten Monat entfernt wurde. Auch EVN und ASML kommen hinzu. Die Analysten meinen: "In der Euphorie um das deutsche Infrastrukturpaket gibt es nun konkrete Hinweise zur Verteilung. Nach einem soliden zweiten Quartal sehen wir Palfinger hier weiterhin optimal positioniert, um von Neuaufträgen in der vorgelagerten Bau-Beschaffung zu profitieren. Neu in unsere Top Picks nehmen wir außerdem den österreichischen Energieversorger EVN auf. Angesichts der zuletzt gut gelaufenen Aktienmärkte wollen wir wegen der Rückschlaggefahr im Lichte der Zollstreitigkeiten und der US-Konjunktur die defensive Ausprägung wieder etwas verstärken. Dank des Zollabkommens zwischen der EU und den USA hat der Ausrüster und Hersteller von Chipfertigungsanlagen ASML nun Planungssicherheit. Zudem enthält das Abkommen eine Sonderregelung: Die Produkte sind vom Basiszoll von 15 % ausgenommen."
Die Top-Picks-Liste besteht somit aus: Amazon, ASML, Barrick Gold, Deutsche Post, EVN, Heineken, Nestle, Novo Nordisk, OMV, Palfinger, Pfizer, Porr, Qualcomm, Vonovia, Wienerberger, Zalando.
Palfinger (
Akt. Indikation: 36,10 /36,45, 1,33%)
EVN (
Akt. Indikation: 23,80 /24,00, 0,63%)
Die Analysten der Deutsche Bank haben ihr Kursziel für AT&S von 16,5 auf 15,5 Euro gesenkt. Das Kursziel für die Erste Group-Aktie haben die Deutsche Bank-Experten unterdessen von 84,0 auf 86,0 Euro angehoben und das "Buy-Rating bestätigt.
AT&S (
Akt. Indikation: 19,84 /19,94, 3,59%)
Erste Group (
Akt. Indikation: 80,95 /81,15, -1,16%)
WEB Windenergie AG setzt mit Jubiläums-Anleihe grünen Weg konsequent fort. Im Vorjahr feierte der in Niederösterreich beheimatete und international tätige Windkraftpionier WEB Windenergie AG sein 30-jähriges Firmen-Jubiläum. Das Jahr 2024 war für das Waldviertler Unternehmen aber insgesamt herausragend: Mit mehr als 150 MW ging die bisher höchste Leistung ans Netz, und mit 50 Mio. Euro wurde auch die bisher größte Anleihe emittiert. Ein klarer Auftrag der Anleihen-Investor:innen, den Ausbau des Kraftwerksportfolios voranzutreiben.
Dass dies dringend notwendig ist, beweist die Tatsache, dass die weltweite Nachfrage nach elektrischer Energie, angetrieben von Digitalisierung und Elektrifizierung, laut BloombergNEF bis 2050 um 75 Prozent steigen wird. Der rasche Ausbau von Erneuerbaren Energien ist essentiell für die Energiezukunft. Und genau daran arbeitet die WEB Windergie AG, kurz W.E.B, seit mittlerweile über 30 Jahren. Zur Umsetzung der aktuellen Projekte begibt die Gesellschaft nun ihren mittlerweile 20. Bond. „Wer in die W.E.B investiert, unterstützt die Energiewende mit der günstigsten Form der Energieerzeugung und profitiert zudem wirtschaftlich davon“, fasst Finanzvorstand Michael Trcka das Prinzip der W.E.B zusammen. Seit dem Jahr 2010 haben Anleihen-Investor:innen der W.E.B in Summe 216 Mio. Euro zur Finanzierung der Erneuerbaren Projekte zur Verfügung gestellt. „Davon haben wir bereits 120 Mio. Euro zurückgezahlt – zuzüglich 33,4 Mio. Euro Zinsen“, erläutert der Finanzvorstand.
Umfassende Projektpipeline. Aktuell umfasst die Projektentwicklungspipeline der W.E.B in etwa 4 GW. Bis Ende 2025 werden Windkraft- und Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 40 MW errichtet. Im Jahr 2026 sollen weitere 145 MW Neukapazität folgen. „Der Umstieg auf Erneuerbare Energien ist für die Wirtschaft und die Gesellschaft unverzichtbar. Deshalb investieren wir gezielt in ausgewählte Projekte und erweitern kontinuierlich unseren Kraftwerkspark“, so CFO Trcka.
Interessierte Investor:innen, die Teil der Energiewende sein wollen und dafür auch „saubere“ Renditen kassieren möchten, können ab 12. August 2025 (bis voraussichtlich 16. September) die Anleihe Nummer 20 zeichnen. Die Laufzeit beträgt 9 Jahre, die Verzinsung liegt bei 4,5 Prozent p.a. (vor KESt-Abzug). Das Emissionsvolumen wird mit 20 Mio. Euro veranschlagt. Eine Aufstockung auf bis zu 40 Mio. Euro ist möglich. Wie alle bisher emittierten Anleihen der Gesellschaft wird auch die neue am Vienna MTF der Wiener Börse im Segment corporates prime gehandelt werden können. Interessant für freiberuflich Tätige: Aufgrund ihrer besonderen Struktur kann die Anleihe im Rahmen des Gewinnfreibetrags genutzt werden. (Nähere Informationen zu Chancen und Risiken finden sich im Anleiheprospekt der W.E.B.)
Green Investment für Bürger:innen. Das Geschäftsmodell der W.E.B beruht auf drei Säulen: Projektentwicklung, Kraftwerksbetrieb und Stromvermarktung. Das Fundament dieser Säulen ist die Bürgerbeteiligung. Ursprünglich als kleine Projektgesellschaft als Bürgerbeteiligungsmodell im Waldviertel gegründet, ist die W.E.B heute eine international agierende Gruppe mit 337 Kraftwerken in acht Ländern auf zwei Kontinenten (Europa, Nordamerika) mit einer Produktion von sauberem Strom für rund 1.000.000 Menschen. Seit ihrer Gründung ist es der W.E.B wichtig, möglichst viele Bürger:innen an der Umsetzung der Energietransformation zu beteiligen. Das ist gelungen: Heute setzen über 9.600 Investor:innen auf W.E.B-Anleihen, aber auch -Aktien. Mit seinen ca. 6.800 Aktionär:innen steht das Unternehmen in breitem Streubesitz. Die W.E.B-Aktien gibt es seit 1999. Es handelt sich dabei um Namensaktien, die nicht an der Börse notieren. Gehandelt werden kann trotzdem. Kauf- bzw. Verkaufsabwicklungen können nämlich spesenfrei auf der hauseigenen Online-Plattform, dem Traderoom, initiiert werden. Die Aktionär:innen werden zudem am Gewinn beteiligt: Seit dem Geschäftsjahr 2010 schüttet die W.E.B eine Dividende aus - für 2024 waren es 2,30 Euro je Aktie.
Breites Portfolio. Der Schwerpunkt der derzeit 337 Kraftwerke liegt auf Windkraft, allerdings umfasst das Portfolio auch Sonnenkraftwerke und Hybridanlagen - also eine Kombination aus Wind- und PV-Anlagen. Neben einer Diversifizierung bei der grünen Stromerzeugung setzt das Unternehmen auch auf eine breite regionale Aufstellung. Das erlaubt mehr Unabhängigkeit von nationalen Regularien und gibt mehr Flexibilität. Neben Österreich ist das Unternehmen in Deutschland, Frankreich, Italien, der Slowakei, Tschechien, Kanada und den USA tätig. „Die Bandbreite der Projekte verdeutlicht einmal mehr die erfolgreiche Strategie der W.E.B, auf Risikostreuung durch Diversifikation nach Regionen, Technologien und Projektgrößen zu setzen. So können wir auch bei wechselnden Rahmenbedingungen stabile finanzielle Ergebnisse erzielen“, so Finanzvorstand Trcka. Im abgelaufenen Jahr 2024 hat die WEB Windenergie AG Umsatzerlöse in Höhe von 170,4 Mio. Euro erwirtschaftet sowie ein operatives Ergebnis in Höhe von 43,6 Mio. Euro erzielt.
Detaillierte Informationen zur neuen Anleihe gibt es unter anleihe2025.web.energy
Neuer CEO der Kathrein Privatbank: Stefan Neubauer übernimmt mit 1. Jänner 2026 die Nachfolge von Wilhelm Celeda .Zum Jahreswechsel steht im Vorstand der Kathrein Privatbank eine Staffelübergabe an: Der Aufsichtsrat der Kathrein Privatbank hat Stefan Neubauer als Nachfolger von Wilhelm Celeda zum neuen CEO ernannt. Stefan Neubauer (44) war nach seinem Wirtschaftsstudium an der Universität Wien zwölf Jahre im Investment Banking in der Raiffeisen Centrobank tätig, ist seit Februar 2019 als Mitglied des Vorstands der Kathrein Privatbank u.a. für das Privatkundengeschäft sowie Kathrein Family Konsult verantwortlich und wird mit 1. Jänner 2026 die Position als neuer CEO der Kathrein übernehmen. „Ich freue mich sehr über das in mich gesetzte Vertrauen und bin überzeugt, dass wir den bisherigen Wachstumspfad erfolgreich fortsetzen werden. Mein Ziel ist gemeinsam mit unserem Team neue Standards im Private Banking zu setzen und nachhaltigen Erfolg für unsere Kundinnen und Kunden zu sichern.“ Eleonore Leder (58) verantwortet aktuell die Bereiche Finanzen, Business Development und Personal der Kathrein Privatbank. Mit dem Jahreswechsel wird die erfahrene Bankerin die Rolle der CFO im Vorstand der Kathrein Privatbank übernehmen.
(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 05.08.)
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