Depotwechsel: So funktioniert es

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Gastbeitrag, Gastbeiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.


09.07.2020

Ob Aktien oder ETFs – für Wertpapiere wird das richtige Aktiendepot benötigt. Sind die Gebühren dafür zu hoch, lohnt sich ein Depotwechsel, um Kosten zu sparen und geringere Gebühren zahlen zu müssen. Doch wie funktioniert ein Depotwechsel eigentlich? 

Mit einem Depotwechsel kann viel Geld gespart werden

Es lohnt sich immer zu sparen. Deshalb sollten Anleger genau schauen, wofür sie wie viel Geld zahlen! Oftmals läppern sich die Kosten: Hier ein Einzug, dort eine Gebühr und schon sind die Ausgaben höher als gedacht. Das muss nicht sein. Und wenn man dann mit einem Depotwechsel zusätzlich zu dem gesparten Geld auch noch einen besseren Service bekommt, erledigt sich die Frage, ob ein Wechsel sinnvoll ist, von ganz allein.

Was ist ein Depot?

Das französische Wort Depot bedeutet übersetzt Lager. In einem Wertpapierdepot werden Aktien, ETFs und Anleihen sozusagen gelagert. Man könnte auch sagen, es handelt sich um ein Wertpapierlager. Früher wurde der Kauf von Aktien oder anderen Wertpapieren durch eine schriftliche Urkunde zertifiziert und diese dann beispielsweise in einem Schließfach bei der Bank aufbewahrt. In Zeiten der Digitalisierung werden diese Wertpapiere in einem digitalen Depot aufbewahrt.

Ähnlich wie bei einem Girokonto werden in einem Depot alle Ein- und Auszahlungen durch den Kontoinhaber aufgelistet. Wer Aktien oder Wertpapiere kaufen möchte, benötigt ein Depot, in dem die Wertpapiere verwahrt und verwaltet werden.

Ein Depot eröffnen

Ein Depot kann bei fast jeder Bank eröffnet werden. Wenn die Entscheidung gefallen ist, müssen online verschiedene Fragebögen zu den persönlichen Angaben und einem benötigten Referenzkonto ausgefüllt werden. Es folgt ein Wertpapierhandelsbogen, auf dem angegeben wird, mit welcher Erfahrung in welchen Anlageklassen investiert werden soll. Hierzu gehören zum Beispiel:

Was versteht man unter einem Depotwechsel?

Einfach gesagt, handelt es sich bei einem Depotwechsel um einen Umzug von einem Anbieter zum anderen. Man kann diesen Wechsel sogar gut mit einem Umzug in eine andere Wohnung oder in ein Haus vergleichen. Vielleicht war die alte Wohnung zu teuer und das neue Haus bietet für den gleichen Preis oder sogar für weniger Geld viel mehr Luxus. Ein Depotwechsel beziehungsweise die Übertragung der Wertpapiere von einer Bank zur nächsten ist immer kostenlos – zumindest wenn dieser innerhalb Deutschlands vollzogen wird. Bei einem Umzug vom oder ins Ausland darf die Bank die anfallenden Kosten dafür einziehen. Auch steuerlich hat der Depotwechsel keine Folgen, so denn der Inhaber des Depots bei Umzug identisch bleibt.  

Warum sollte ein Depot gewechselt werden?

Wie bei einem Girokonto auch, unterscheiden sich die Konditionen der einzelnen Depotanbieter teilweise deutlich in der Gebührenhöhe und den Transaktionskosten voneinander. Stellt man nun fest, dass man für sein Depot zu viel bezahlt, hat man immer die Möglichkeit, zu wechseln. Vielleicht ist man auch mit der Zusammenarbeit nicht mehr zufrieden oder der Service stimmt nicht mehr. Manche Banken bieten neuen Kunden sogar eine Wechselprämie. Damit lohnt sich ein Wechsel sogar gleich doppelt: Zum einen wird langfristig Geld gespart und die Prämie kann für mehr Anlagemöglichkeiten sorgen.

Wie funktioniert die Übertragung des Depots?

Wer sich für einen Wechsel seines Depots entscheidet, durchläuft nun – ähnlich wie bei der Eröffnung – erneut ein Anmeldeverfahren mit Antragsbogen und Übertragungsantrag. Um den eigentlichen Wechsel, also die Übertragung, kümmern sich die beiden Banken. Sie bieten sozusagen einen eigenen Umzugsservice an. Die Dauer dieses Vorgangs beträgt rund zwei bis vier Wochen. Einziger Nachteil: In dieser Zeit kann mit den zu übertragenden Wertpapieren nicht gehandelt werden. Ein Wechsel sollte also, wenn möglich, strategisch schlau geplant werden.  

Fazit

Mit einem Depotwechsel können Anleger eine Menge Geld sparen und einen besseren Service bekommen. Ein Wechsel ist mittlerweile – zumindest für routinierte Anleger – mit einem Stromanbieterwechsel oder dem Wechsel der Autoversicherung zu vergleichen. Es gibt unzählige Anbieter und die Konkurrenz ist so groß, dass für jede Zielgruppe meist die besten Angebote geschaffen und attraktive Prämien geboten werden. Wichtig für die Depotinhaber ist aber auf jeden Fall, dass vorab umfassende Informationen vom neuen Anbieter eingeholt werden. Denn letztendlich sollten Gebühr und Service zueinander und natürlich auch zum Nutzer passen. 


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Mit einem Depotwechsel kann viel Geld gespart werden

Es lohnt sich immer zu sparen. Deshalb sollten Anleger genau schauen, wofür sie wie viel Geld zahlen! Oftmals läppern sich die Kosten: Hier ein Einzug, dort eine Gebühr und schon sind die Ausgaben höher als gedacht. Das muss nicht sein. Und wenn man dann mit einem Depotwechsel zusätzlich zu dem gesparten Geld auch noch einen besseren Service bekommt, erledigt sich die Frage, ob ein Wechsel sinnvoll ist, von ganz allein.

Was ist ein Depot?

Das französische Wort Depot bedeutet übersetzt Lager. In einem Wertpapierdepot werden Aktien, ETFs und Anleihen sozusagen gelagert. Man könnte auch sagen, es handelt sich um ein Wertpapierlager. Früher wurde der Kauf von Aktien oder anderen Wertpapieren durch eine schriftliche Urkunde zertifiziert und diese dann beispielsweise in einem Schließfach bei der Bank aufbewahrt. In Zeiten der Digitalisierung werden diese Wertpapiere in einem digitalen Depot aufbewahrt.

Ähnlich wie bei einem Girokonto werden in einem Depot alle Ein- und Auszahlungen durch den Kontoinhaber aufgelistet. Wer Aktien oder Wertpapiere kaufen möchte, benötigt ein Depot, in dem die Wertpapiere verwahrt und verwaltet werden.

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Was versteht man unter einem Depotwechsel?

Einfach gesagt, handelt es sich bei einem Depotwechsel um einen Umzug von einem Anbieter zum anderen. Man kann diesen Wechsel sogar gut mit einem Umzug in eine andere Wohnung oder in ein Haus vergleichen. Vielleicht war die alte Wohnung zu teuer und das neue Haus bietet für den gleichen Preis oder sogar für weniger Geld viel mehr Luxus. Ein Depotwechsel beziehungsweise die Übertragung der Wertpapiere von einer Bank zur nächsten ist immer kostenlos – zumindest wenn dieser innerhalb Deutschlands vollzogen wird. Bei einem Umzug vom oder ins Ausland darf die Bank die anfallenden Kosten dafür einziehen. Auch steuerlich hat der Depotwechsel keine Folgen, so denn der Inhaber des Depots bei Umzug identisch bleibt.  

Warum sollte ein Depot gewechselt werden?

Wie bei einem Girokonto auch, unterscheiden sich die Konditionen der einzelnen Depotanbieter teilweise deutlich in der Gebührenhöhe und den Transaktionskosten voneinander. Stellt man nun fest, dass man für sein Depot zu viel bezahlt, hat man immer die Möglichkeit, zu wechseln. Vielleicht ist man auch mit der Zusammenarbeit nicht mehr zufrieden oder der Service stimmt nicht mehr. Manche Banken bieten neuen Kunden sogar eine Wechselprämie. Damit lohnt sich ein Wechsel sogar gleich doppelt: Zum einen wird langfristig Geld gespart und die Prämie kann für mehr Anlagemöglichkeiten sorgen.

Wie funktioniert die Übertragung des Depots?

Wer sich für einen Wechsel seines Depots entscheidet, durchläuft nun – ähnlich wie bei der Eröffnung – erneut ein Anmeldeverfahren mit Antragsbogen und Übertragungsantrag. Um den eigentlichen Wechsel, also die Übertragung, kümmern sich die beiden Banken. Sie bieten sozusagen einen eigenen Umzugsservice an. Die Dauer dieses Vorgangs beträgt rund zwei bis vier Wochen. Einziger Nachteil: In dieser Zeit kann mit den zu übertragenden Wertpapieren nicht gehandelt werden. Ein Wechsel sollte also, wenn möglich, strategisch schlau geplant werden.  

Fazit

Mit einem Depotwechsel können Anleger eine Menge Geld sparen und einen besseren Service bekommen. Ein Wechsel ist mittlerweile – zumindest für routinierte Anleger – mit einem Stromanbieterwechsel oder dem Wechsel der Autoversicherung zu vergleichen. Es gibt unzählige Anbieter und die Konkurrenz ist so groß, dass für jede Zielgruppe meist die besten Angebote geschaffen und attraktive Prämien geboten werden. Wichtig für die Depotinhaber ist aber auf jeden Fall, dass vorab umfassende Informationen vom neuen Anbieter eingeholt werden. Denn letztendlich sollten Gebühr und Service zueinander und natürlich auch zum Nutzer passen. 


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