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DAX-Anleger warten auf die Jahresendrallye, Absturz der Steinhoff-Aktie (Gastautor, Christoph Scherbaum)


Für DAX-Anleger war es heute kein besonders schöner Nikolaustag. Das wichtigste deutsche Börsenbarometer rutschte zwischenzeitlich sogar unter die psychologisch wichtige 13.000-Punkte-Marke. Allerdings konnte diese Marke im späten Handel auch wieder zurückerobert werden. 

Das war heute los. Schwache Vorgaben aus Asien hatten den DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) gleich zu Beginn des heutigen Mittwochhandels belastet. In der Spitze ging es um 1,4 Prozent auf 12.864 Punkte nach unten. Allerdings konnten im weiteren Handelsverlauf einige dieser Verluste wieder wettgemacht werden – auch weil sich die Kurse an der Wall Street nach einem schwachen Start in den Tag relativ schnell wieder stabilisieren konnten. Die erhoffte Jahresend- bzw. Weihnachtsrallye lässt jedoch weiter auf sich warten.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX konnte in erster Linie die ProSiebenSat.1-Aktie (WKN: PSM777 / ISIN: DE000PSM7770) der negativen Gesamtmarktstimmung trotzen. Das Papier legte zeitweise mehr als 4 Prozent an Wert zu. Grund dafür waren ein positiver Analystenkommentar und die Pläne des Medienkonzerns, wie die jüngste Schwächephase gemeistert werden soll.

Dagegen zählte die Deutsche-Post-Aktie (WKN: 555200 / ISIN: DE0005552004) heute zu den größten Verlierern im deutschen Leitindex. Sie büßte zeitweise mehr als 3 Prozent an Wert ein, nachdem der Post- und Logistikkonzern angekündigt hatte, das aktuell attraktive Kapitalmarktumfeld für die Beschaffung von frischem Kapital, unter anderem über eine Wandelanleihe, zu nutzen.

Die Kursverluste der Deutsche-Post-Aktie sind jedoch nicht mit den Verlusten vergleichbar, die die Steinhoff-Aktie (WKN: A14XB9 / ISIN: NL0011375019) erleiden musste. Im Zuge eines Bilanzskandals hatte sich der Poco-Mutterkonzern von seinem Chef getrennt. Die im MDAX (WKN: 846741 / ISIN: DE0008467416) gelistete Steinhoff-Aktie verlor daraufhin zeitweise unglaubliche 70 Prozent an Wert und kostete weniger als 1 Euro.

Das steht morgen an. Bevor es am Freitag mit der Bekanntgabe der offiziellen US-Arbeitsmarktdaten für den Monat November vonseiten der US-Regierung so richtig spannend wird, können sich Finanzmarktteilnehmer am morgigen Donnerstag auf die wöchentlichen Arbeitslosenzahlen aus den USA stürzen. In Deutschland steht wiederum die Veröffentlichung der neuesten Daten zur Produktion im produzierenden Gewerbe auf dem Programm.

Weitere Daten gibt es hier:


Dieser Beitrag ist eine Ausgabe des börsentäglichen Newsletters „Abend X-press – Das Beste zum Börsenschluss“. Er fasst die wichtigsten Fakten des Tages zusammen, nennt Tops & Flops und gibt einen kurzen Ausblick auf den nächsten Handelstag.
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Disclaimer: © Deutsche Bank AG 2017 Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung. Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Landstr. 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen. Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.



(07.12.2017)

Deutsche Börse, Frankfurter Börse, Handelssaal, Parkett, DAX, Händler, Bild: Deutsche Börse, (© Aussendung)


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Christoph Scherbaum

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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