Im Fintech-Sektor bahnt sich Großes an

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26.04.2017

Was Ant Financial mit Moneygram vorhat

Der mit dem chinesischen Internetgiganten Alibaba assoziierte Finanzdienstleister Ant Financial hat vor einiger Zeit verlautbaren lassen, das US-Unternehmen Moneygram zu erwerben. In der Finanzszene wurde der Schritt aufmerksam verfolgt, da deutlich wurde, das Ant Financial im Verbund mit Alibaba seine globale Expansionsstrategie verstärkt vorantreibt. Das Unternehmen betreibt neben vielen anderen Aktivitäten das besonders in China weit verbreitete Alipay, welches inzwischen auch in Europa und den USA mit Erfolg dabei ist, Fuß zu fassen. Moneygram ist ein auf Auslandsüberweisungen spezialisierter Anbieter von Finanzdienstleistungen, der an der Börse mit über 700 Millionen US-Dollar gehandelt wird. Meldungen zufolge ist Ant Financial bereit, 1,2 Milliarden Dollar für Monogramm auf den Tisch zu legen.

Für Alibaba und Ant Financial macht die Transaktion durchaus Sinn: Zum einen wird die Präsenz des chinesischen Herausforderers in den USA, dem noch immer wichtigsten Finanzmarkt der Welt, gestärkt. Zum anderen erwirbt Ant Financial mit Moneygram ein Unternehmen, welches die Onlinestärke der Chinesen ideal ergänzt, da die Amerikaner hauptsächlich im Offline-Geschäft präsent sind. Neben einem fundierten Marktstart in den USA würde Ant Financial sich darüber hinaus im Geschäft der internationalen Geldüberweisungen weiter etablieren, wohingegen Moneygram durch die Kooperation auf die Onlinekompetenz von Ant Financial zugreifen kann. Zudem stünde mit Alibaba ein äußerst potenter und finanzstarker Partner im Hintergrund, der Moneygram bei der internationalen Expansion, besonders in Fernost, unterstützen kann.

Ant Financial könnte dazu seine gewichtige Rolle im internationalen Finanzgeschäft festigen. Schon heute werden von dem Unternehmen weltweit über 500 Millionen Menschen mit Finanzdienstleistungen versorgt; bei jährlichen Wachstumsraten von bis zuletzt weit über 30 Prozent. Zum Angebot gehören unter anderem die Durchführung von Geldtransfers und Zahlungsdiensten, das Kreditwesen, Vermögensberatung und vieles mehr.

Zielgruppe sind Menschen, die bisher nur gering oder überhaupt nicht mit klassischen Banken zusammengearbeitet haben. Allein in China zählen dazu in den ländlichen Regionen viele hundert Millionen potentielle Kunden, wobei das Potential weltweit auf weit über eine Milliarde geschätzt wird. Dieses unglaubliche Reservoir hat Ant Financial als Zielgruppe ausgemacht. Deshalb macht der Kauf des Geldtransfer-Dienstleisters Moneygram, der seine Kunden dabei unterstützt, Geldbeträge auch ohne eigenes Konto auf der ganzen Welt zu überweisen, eindeutig Sinn

Obwohl Ant Financial formal bereits im Jahr 2011 von Alibaba getrennt wurde, bestehen weiterhin dichte Verflechtungen zwischen beiden Unternehmen. So ist Alibaba noch immer mit gut 37 Prozent an den Profiten des Finanzdienstleister beteiligt. Auch im Falle eines - von Analysten in den nächsten ein bis zwei Jahren erwarteten - Börsenganges hätte Alibaba die Option, ein Drittel der Anteile zu erwerben. Ein nicht unerhebliches Paket, wenn man berücksichtigt, dass Ant Financial nach der letzten Finanzierungsrunde vor einem Jahr mit 60 Milliarden Dollar bewertet wurde. Dies macht die Chinesen mit Abstand zum weltweit wertvollsten Fintech-Unternehmen. Ein Börsengang dieser Größe würde gleichzeitig zum größten Finanz-IPO der letzten Jahre, der sich für Anleger äußerst positiv entwickeln könnte: Analysten rechnen bereits mit Kurssteigerungspotentialen von über dreißig Prozent. Wer hier, oder auch in andere Anlageformen investieren möchte, dem bieten sich inzwischen neben den klassischen Handelsbanken dank dem Internet online eine Fülle an Möglichkeiten: So ist der Handel mit Aktien oder vielfältigsten anderen Finanzanlagen über Plattformen wie 24Options inzwischen kinderleicht und sicher. Der Optionshandel bietet dem Investor darüber hinaus die Gelegenheit, mit einem begrenzten Kapitaleinsatz aufgrund der Hebelwirkung seiner Spekulation bedeutende Gewinne zu erzielen. Bei derartigen Kursfeuerwerken, wie bei Ant Financial oder auch vielen anderen der Tech-Titel, vornehmlich aus den USA, die in naher Zukunft an die Börse drängen, ein äußerst vielversprechendes Geschäft.

 




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Der mit dem chinesischen Internetgiganten Alibaba assoziierte Finanzdienstleister Ant Financial hat vor einiger Zeit verlautbaren lassen, das US-Unternehmen Moneygram zu erwerben. In der Finanzszene wurde der Schritt aufmerksam verfolgt, da deutlich wurde, das Ant Financial im Verbund mit Alibaba seine globale Expansionsstrategie verstärkt vorantreibt. Das Unternehmen betreibt neben vielen anderen Aktivitäten das besonders in China weit verbreitete Alipay, welches inzwischen auch in Europa und den USA mit Erfolg dabei ist, Fuß zu fassen. Moneygram ist ein auf Auslandsüberweisungen spezialisierter Anbieter von Finanzdienstleistungen, der an der Börse mit über 700 Millionen US-Dollar gehandelt wird. Meldungen zufolge ist Ant Financial bereit, 1,2 Milliarden Dollar für Monogramm auf den Tisch zu legen.

Für Alibaba und Ant Financial macht die Transaktion durchaus Sinn: Zum einen wird die Präsenz des chinesischen Herausforderers in den USA, dem noch immer wichtigsten Finanzmarkt der Welt, gestärkt. Zum anderen erwirbt Ant Financial mit Moneygram ein Unternehmen, welches die Onlinestärke der Chinesen ideal ergänzt, da die Amerikaner hauptsächlich im Offline-Geschäft präsent sind. Neben einem fundierten Marktstart in den USA würde Ant Financial sich darüber hinaus im Geschäft der internationalen Geldüberweisungen weiter etablieren, wohingegen Moneygram durch die Kooperation auf die Onlinekompetenz von Ant Financial zugreifen kann. Zudem stünde mit Alibaba ein äußerst potenter und finanzstarker Partner im Hintergrund, der Moneygram bei der internationalen Expansion, besonders in Fernost, unterstützen kann.

Ant Financial könnte dazu seine gewichtige Rolle im internationalen Finanzgeschäft festigen. Schon heute werden von dem Unternehmen weltweit über 500 Millionen Menschen mit Finanzdienstleistungen versorgt; bei jährlichen Wachstumsraten von bis zuletzt weit über 30 Prozent. Zum Angebot gehören unter anderem die Durchführung von Geldtransfers und Zahlungsdiensten, das Kreditwesen, Vermögensberatung und vieles mehr.

Zielgruppe sind Menschen, die bisher nur gering oder überhaupt nicht mit klassischen Banken zusammengearbeitet haben. Allein in China zählen dazu in den ländlichen Regionen viele hundert Millionen potentielle Kunden, wobei das Potential weltweit auf weit über eine Milliarde geschätzt wird. Dieses unglaubliche Reservoir hat Ant Financial als Zielgruppe ausgemacht. Deshalb macht der Kauf des Geldtransfer-Dienstleisters Moneygram, der seine Kunden dabei unterstützt, Geldbeträge auch ohne eigenes Konto auf der ganzen Welt zu überweisen, eindeutig Sinn

Obwohl Ant Financial formal bereits im Jahr 2011 von Alibaba getrennt wurde, bestehen weiterhin dichte Verflechtungen zwischen beiden Unternehmen. So ist Alibaba noch immer mit gut 37 Prozent an den Profiten des Finanzdienstleister beteiligt. Auch im Falle eines - von Analysten in den nächsten ein bis zwei Jahren erwarteten - Börsenganges hätte Alibaba die Option, ein Drittel der Anteile zu erwerben. Ein nicht unerhebliches Paket, wenn man berücksichtigt, dass Ant Financial nach der letzten Finanzierungsrunde vor einem Jahr mit 60 Milliarden Dollar bewertet wurde. Dies macht die Chinesen mit Abstand zum weltweit wertvollsten Fintech-Unternehmen. Ein Börsengang dieser Größe würde gleichzeitig zum größten Finanz-IPO der letzten Jahre, der sich für Anleger äußerst positiv entwickeln könnte: Analysten rechnen bereits mit Kurssteigerungspotentialen von über dreißig Prozent. Wer hier, oder auch in andere Anlageformen investieren möchte, dem bieten sich inzwischen neben den klassischen Handelsbanken dank dem Internet online eine Fülle an Möglichkeiten: So ist der Handel mit Aktien oder vielfältigsten anderen Finanzanlagen über Plattformen wie 24Options inzwischen kinderleicht und sicher. Der Optionshandel bietet dem Investor darüber hinaus die Gelegenheit, mit einem begrenzten Kapitaleinsatz aufgrund der Hebelwirkung seiner Spekulation bedeutende Gewinne zu erzielen. Bei derartigen Kursfeuerwerken, wie bei Ant Financial oder auch vielen anderen der Tech-Titel, vornehmlich aus den USA, die in naher Zukunft an die Börse drängen, ein äußerst vielversprechendes Geschäft.

 


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