MorphoSys: Das kann man erklären… (Ivan Tomasevic, Marc Schmidt)

Eine Enttäuschung in der gemeinsamen Forschung mit dem Schweizer Pharmariesen Novartis (WKN 904278) hatte die MorphoSys -Aktie (WKN 663200) kurzfristig unter Druck gebraucht. Davon hat sich der TecDAX -Wert noch nicht erholt. Jetzt sollten die neuesten Quartalsergebnisse helfen.

Zwar musste das Biotechnologieunternehmen aus Martinsried bei München zwischen Januar und März 2016 deutliche Umsatzrückgänge und hohe Verluste einfahren, allerdings gibt es dafür gute Erklärungen. Schließlich wurden die Vorjahreswerte im Vorjahr durch Einmaleffekte aufgebläht, während das Unternehmen in diesem Jahr weiter kräftig in die Forschung investiert. Der Konzernumsatz betrug 12,1 Mio. Euro, nach 70,4 Mio. Euro im Vorjahr. Das EBIT fiel von 52,8 Mio. Euro auf -9,7 Mio. Euro. Immerhin wurden die Jahresziele bestätigt. Die 2016er-Umsätze sollen bei 47 bis 52 Mio. Euro liegen, während das EBIT bei -58 bis -68 Mio. Euro gesehen wird.

Chart: Ariva

Chart: Ariva

Trotz des jüngsten Rückschlags mit dem Medikamentenkandidaten Bimagrumab, bleiben die Wachstumsaussichten für MorphoSys angesichts einer weiterhin prall gefüllten Wirkstoff-Pipeline gut. Allerdings sollten sich Investoren auch auf immer wiederkehrende Rückschläge einstellen. Anleger, die sogar gehebelt auf steigende Kurse der MorphoSys-Aktie setzen möchten, finden das Produkt mit der WKN DG0PPZ sehr interessant.

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Bildquelle: Pressefoto MorphoSys AG



(03.05.2016)

MorphoSys-Wissenschaftlerin in der Zellkultur, (© MorphoSys AG (Homepage))


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Marc Schmidt

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