Die Welt der Sportartikelhersteller wird nach wie vor von der US-Ikone Nike (WKN 866993) dominiert. Doch auch der deutsche Konkurrent adidas (WKN A1EWWW) hat sich noch lange nicht geschlagen gegeben. Das gilt auch für die Aktien.
Während Nike operativ seit langem auf einer einzigartigen Erfolgswelle schwimmt, ist die Lage bei den Herzogenaurachern alles andere als glänzend. Die Probleme im Russland-Geschäft, die Golfsparte und die Skandale im weltweiten Profifußball sind alles andere als ein Grund zur Freude. Dennoch konnten beide Aktien unter dem Strich das Jahr 2015 mit einer ähnlich guten Performance beenden – mit leichtem Vorteil für adidas.
Auf lange Sicht jedoch fuhr man mit der adidas-Aktie um Längen schlechter. Als Weltmarktführer spielt Nike hier einfach in einer anderen (Börsen-)Liga. Dennoch ist auch bei den Amerikanern nicht alles Gold was glänzt. Die Konkurrenz von Under Armour (WKN A0HL4V) macht auch Nike zu schaffen.
Mit Blick auf die künftigen Kurschancen einfach nur auf die Vergangenheit zu setzen, könnte fatal sein. Zwar hat die Nike-Aktie eine beeindruckende Kurshistorie zu bieten, aber der adidas-Titel hat auf lange Sicht einiges nachzuholen. Dank der zunehmenden Lösung ihrer Probleme nähert sich adidas zudem einer starken operativen Ausgangsbasis immer mehr an. Überraschungen sind dennoch möglich. Aus meiner Sicht ist Nike die langfristig sichere Bank, während adidas eher das Potenzial hat, kurzfristig deutlich besser zu performen.
Anleger die gehebelt auf den Erfolg der adidas-Aktie setzen wollen, könnten sich einmal das Produkt mit der WKN CW7RAY ansehen. Nike-Bullen setzen gehebelt mit der WKN CC47RT auf steigende Kurse.
In der Reihe Aktien 2016 schreiben wir über die Stars und die Loser des vergangenen Jahres und wie wir die Aussichten für 2016 einschätzen. Mehr dazu unter Aktien 2016.
Bildquelle: Pressefoto adidas group
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