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100 Tage, 100 Wertpapiere: Zwischenstand, Broker-Revolution (Christian Drastil)


Heute ist Tag 10 meiner "100 Tage, 100 Wertpapiere"-Phase und die Zwischenbilanz ist sehr gut. Ca. 280 Euro Plus bei investierten 10.000 Euro. Heute habe ich Xetra-Gold reingenommen, für mich eine der elegantesten Möglichkeiten, Gold zu kaufen. 

Spektakulärer als meine Aktion ist das, was sich in den 10 Tagen getan hat. Mit "Brokerjet" und "direktanlage.at" sind die zwei dominierenden Austro-Broker der vergangenen Dekade vom Namen her Geschichte. Während Brokerjet eingestellt wurde, sagt die direktanlage.at unter neuem Namen hallo. Auch zu mir, da ich dort das 100/100-Depot führe. Der Umstieg klappte friktionsfrei. 

"Die österreichische Onlinebank direktanlage.at tritt seit heute unter dem neuen Namen "Hello bank!" (hellobank.at) auf. Die Bank zählt mit über 70.000 Kunden sowie einem Kundenvolumen von rund 4,5 Milliarden Euro zu Österreichs führenden Onlinebanken und unterzog sich nun einem kompletten Marken-Relaunch. Die Hello bank! positioniert sich als digitale Vollbank, neue Angebote sollen breitere Kundensegmente als bisher ansprechen.

"Wir wollen unsere Kunden mit dem neuen Auftritt sowie noch besserem Service überzeugen. Daneben setzen wir auf zusätzliches Wachstum, indem wir als Vollbank mit allen klassischen Bankdienstleistungen weitere Zielgruppen ansprechen", erklärt Ernst Huber, Vorstandsvorsitzender der Hello bank!. "Ob Girokonto, Vermögensaufbau, Brokerage - wir möchten für unsere Kunden ein wertvoller Begleiter in allen Lebensphasen sein."

Fünf Filialen in Österreich

Im Vorjahr wurde die Muttergesellschaft der direktanlage.at AG, die deutsche DAB Bank, von der französischen BNP Paribas Gruppe übernommen, die im Frühjahr 2013 das erste europäische mobile Banking-Konzept „Hello bank!“ gestartet hat. Es ist das Ergebnis einer Reflexion über den Wandel der Konsumgewohnheiten, von dem das Privatkundengeschäft bereits besonders betroffen war. Bereits 2013 hat sich BNP Paribas dazu entschieden, dieses Modell in allen vier Ländern, die die wichtigsten europäischen Standorte darstellen, zu wiederholen: Belgien, Frankreich, Italien und Deutschland. In den vier Ländern werden bereits rund 1,35 Mio. Kunden betreut. Nun startet die Hello bank! in Österreich. Neben dem umfassenden digitalen Angebot betreibt die Hello bank! auch Filialen in Wien, Linz, Graz, Innsbruck und Salzburg."

ABOUT: Abgewickelt über den Broker Hello bank (früher direktanlage.at) machen wir ein  Cost Averaging-Projekt im Kleinen: 100 Handelstage lang wird je ein Wertpapier (Aktien, Fonds, Zertifikate, ETFs) um 1000 Euro gekauft, oft basierend auf Talks mit Gleichgesinnten. Das Depot wurde Anfang Juli bei Florian Helmberger, dem Chef der Wien-Filiale von (damals noch) direktanlage.at, eröffnet. Der Start erfolgte fast zeitgleich mit dem Varoufakis-Rücktritt.

Über http://www.photaq.com/page/index/1997 werden die Orders kommuniziert und monatlich gibt es im Fachheft die grosse Übersicht.



(20.07.2015)



Ernst Huber (Hello bank) © Frank Neumayr, (© Aussender)


Brokerjet-Chefin Beatrix Schlaffer mit ihren Number One Award für den umsatzstärksten Broker bei Austro-Aktien 2014, (© photaq/Martina Draper)


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Christian Drastil
Der Namensgeber des Blogs. Ich funktioniere nach dem Motto "Trial, Error & Learning". Mehrjährige Business Pläne passen einfach nicht zu mir. Zu schnell (ver)ändert sich die Welt, in der wir leben. Damit bin ich wohl nicht konzernkompatibel sondern lieber ein alter Jungunternehmer. Ein lupenreiner Digital Immigrant ohne auch nur einen Funken Programmier-Know-How, aber - wie manche sagen - vielleicht mit einem ausgeprägten Gespür für Geschäftsmodelle, die funktionieren. Der Versuch, Finanzmedien mit Sport, Musik und schrägen Ideen positiv aufzuladen, um Financial Literacy für ein grosses Publikum spannend zu machen, steht im Mittelpunkt. Diese Dinge sind mein Berufsleben und ich arbeite gerne. Der Blog soll u.a. zeigen, wie alles zusammenhängt und welches Bigger Picture angestrebt wird.
Christian Drastil

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