Übersichtsseite Blogs

>> zur Startseite mit allen Blogs

Blogger

Kaffee short und die Euro/Dollar-Parität (Stephan Feuerstein)


Möchte man dem aktuellen Geschehen an den Aktienmärkten – hier speziell dem deutschen Aktienmarkt – etwas positives abgewinnen, so dass die momentan uneinheitliche Tendenz doch sehr beständig ist. Genau dies ist aber eine Phase, in der man sich in Zurückhaltung üben sollte. Es ist daher aktuell auch sehr schwierig, erfolgversprechende Trades zu finden, da die momentane Schwankungsbreite auch durchdachte Strategien auf eine harte Probe stellt. Möchte man das Geld bzw. die in den Wintermonaten aufgebauten Gewinne sichern, bietet sich momentan eben das an, was vielen Akteuren so schwer an der Börse fällt: Nichts tun! Gerade der momentan starke politische Einfluss führt zu entsprechenden Bewegungen, so dass damit gerne auch einmal Stoppkurse ausgelöst werden und der Kurs läuft im Anschluss doch wieder in die richtige Richtung.

Anlage-Alternativen?

In der Vergangenheit konnte man bei einem schwierigen Aktienmarkt hin und wieder auf die Devisen- oder Rohstoffmärkte ausweichen. Bei den Rohstoffen ist momentan Kaffee interessant, allerdings – saisonal bedingt – fallend. Unsere jüngst aufgebaute Short-Position (WKN VZ9AXD) ist daher unter dem Gesichtspunkt des üblichen Jahresverlaufs auch auf aktuellem Niveau sicherlich noch interessant. Bei den Devisenmärkten sollte das Thema Grexit oder auch Brexit sicherlich das Vertrauen in die gemeinschaftliche Währung nicht erhöhen, so dass alleine aus diesem Blickwinkel ein mittelfristig weiter nachgebender Euro nicht überraschen sollte. Gegenüber dem US-Dollar scheint daher die Parität weiterhin ein erreichbares Ziel zu sein, das sich auch aus fundamentaler Sicht rechtfertigen lässt. So schießt EZB-Chef Draghi weiterhin aus vollen Rohren mit seiner Geld-Bazooka, während in den USA die Konjunkturprogramme komplett zurückgefahren worden sind und über eine Zinsanhebung immer wieder nachgedacht wird. Selbst wenn diese auch in den kommenden Monaten nicht kommen sollte, lässt die aktuell etwas unterschiedliche Vorgehensweise der Notenbanken auf einen weiterhin schwachen Euro schließen. Auch aus dieser Sicht könnte daher die Parität in den kommenden Monaten erreicht werden!

Eine erfolgreiche Börsenwoche wünscht Ihnen

Stephan Feuerstein
Hebelzertifikate-Trader
http://www.hebelzertifikate-trader.de



(01.06.2015)

A1 Kaffee


 Latest Blogs

» Dominic Heinzl läutet die Opening Bell für...

» Getting Vertical. (Tom Rottenberg via Face...

» Alles im Alleingang (Annabelle Mary Koncze...

» Das Geheimnis ist gelüftet (Werner Schritt...

» ATX-Trends: FACC, RBI, OMV, Uniqa, Bawag, ...

» Noch ein Hilferuf nach dem Wiener Börsenpr...

» European Lithium: First Berlin nennt Kursz...

» OMV-HV: Friedlich mit unangenehmer Taschen...

» S&T und AT&S verlieren #gabb

» Ein Hilferuf nach dem Wiener Börsenpreis (...


>> Alle Blogs


Stephan Feuerstein

Hebelzertifikate-Trader

>> http://www.hebelzertifikate-trader.de


 Weitere Blogs von Stephan Feuerstein

» Saisonal keine Entwarnung! (Stephan Feuers...

Die Quartalszahlensaison hat begonnen und in dieser Woche steht bereits das eine oder andere Schw...

» Vorsicht vor extremen Stimmungen (Stephan ...

Wenngleich man mittlerweile von US-Präsident Trump alles andere als ein sensibles und diplom...

» If in doubt – stay out (Stephan Feuerstein)

Bereits zu Beginn des Monats hatte US-Präsident Trump mit der Idee von Strafzöllen auf ...

» Börsen handeln die Zukunft? (Stephan Feuer...

Um zu Beginn noch einmal auf den Vergleich der vergangenen Woche zurückzukommen, bei dem wir...

» Value-Investoren nutzen Rückschläge zum Na...

Es gibt viele Analysten, die für das Gesamtjahr eine positive Tendenz an den Aktienmärk...