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Global Transportation Basket - Transport als Gewinner des niedrigen Ölpreises (Heiko Geiger)


Nach Jahren steigender Energiepreise, hat der Kurs für Rohöl der Sorte WTI binnen eines knappen Jahres mehr als die Hälfte seines Werts eingebüßt. Die Gewinner dieser Entwicklung sind vor allem Branchen und Unternehmen, die einen besonders hohen Bedarf an Energie aufweisen. Dazu zählen neben energieintensiven Branchen, wie Stahlverhüttung und Maschinenbau vor allem Transportunternehmen und Logistikdienstleister. Da Energiekosten einen großen Teil ihrer Aufwendungen einnehmen, könnten sie besonders stark von dieser Entlastung auf der Rohstoffseite profitieren.

Der niedrige Ölpreis wirkt wie ein Konjunkturprogramm. Laut IWF könnte ein um 30% gesunkener Ölpreis in Europa für ein zusätzliches Wachstum von 0.8% sorgen. Dieser Umstand dürfte dem aufkeimenden Aufschwung vieler Volkswirtschaften also Rückenwind geben. Damit könnten sich auch die Handelsaktivitäten intensivieren. In den letzten 20 Jahren stieg das Weltexportsvolumen jährlich um 5,3% an. Durch den gesunkenen Rohölpreis könnte sich laut Experten dieser Trend fortsetzen.

Vor allem Unternehmen der Schifffahrt, des Bahnverkehrs, sowie der Luftfracht/Luftfahrt könnte einen Aufschwung aufgrund geringerer Inputkosten erfahren. Bei Airlines übersteigen die Ausgaben für Kerosin oft den operationellen Betriebsaufwand um mehr als ein Drittel. Theoretisch müssten sie daher zu den Top-Profiteuren des billigen Öls gehören. Doch die Fluggesellschaften partizipieren unterschiedlich stark an Kosteneinsparungen. So stecken viele von ihnen in Preissicherungsgeschäften fest, die sie bereits vor dem Ölpreiszerfall getätigt hatten. Da amerikanische Airlines den Ölpreis nur auf einen Teil des gekauften Öls absichern, könnten diese besonders profitieren.

Auch Paketzulieferer, wie UPS und Fedex könnten dank niedriger Spritpreise für ihre Lieferwagen- und Luftflotten zu den Gewinnern gehören. Ein weiterer Profiteur dieser Entwicklung sind dank sinkender Inputkosten US-Bahnunternehmen Nach einem kontinuierlichen Umsatzwachstum in den letzten Jahren könnte sich, laut Analysten dieser Trend weiter fortsetzen. Positive Anzeichen für diesen Trend stellen die stetige Zunahme des Internethandels und die Reindustralisierung der USA dar. Allerding könnte die aktuelle Nachrichtenlage einen Schatten auf den US-Eisenbahnsektor werfen. Da in den Vereinigten Staaten wiederholt ein Öl transportierender Güterzug explodiert ist, denkt die US-Regierung über schärfere Sicherheitsauflagen nach.

Wer an einen weiteren Aufschwung im Transportgewerbe glaubt, kann mit einem Partizipationszertifikat auf den "Global Transportation Basket" von Vontobel an einem möglichen Aufwind der globalen Transportbranche teilhaben. Das zweijährige Zertifikat reflektiert die Wertentwicklung eines gleichgewichteten Korbes, bestehend aus 16 Aktien weltweiter Transportunternehmen. Anleger partizipieren nahezu 1 : 1 an potenziellen Gewinnen, aber auch möglichen Verlusten.

Da die weitere konjunkturelle Entwicklung der Transportindustrie von einer Vielzahl konzernpolitischer und ökonomischer Faktoren abhängig ist, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Zudem könnte ein abrupter konjunktureller Einbruch zu Kursverlusten bei diesen frühzyklischen Titeln führen. Entwicklungen können jederzeit anders verlaufen als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können.



(23.03.2015)

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Heiko Geiger

Head of Public Distribution, Bank Vontobel Europe AG

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